• 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Prev Next

Das Medic-Kit für Jagd und Tierbeobachtung

Das Medic-Kit für Jagd und Tierbeobachtung

Immer wenn ich mit der Waffe im Wald bin, habe ich mein medizinisches „Körper-Kit“ dabei (siehe auch Outdoor- und Survivalmedizin S. 18 ff.), also ein Verbandspäckchen, ein Tourniquet und eine Rettungsdecke. In abgelegenen Revieren und Waldgebieten gibt es viele Funklöcher und die Anfahrt für den Rettungsdienst ist nicht einfach. Deshalb ist rechtzeitige Hilfe bei Verletzungen nicht immer garantiert.

Read more

Vivalranger.com Feldführer: #1 Bärlauch

Vivalranger.com Feldführer: #1 Bärlauch

Auch diesen Frühling vergreifen sich unzählige Menschen in Deutschland beim Sammeln von Bärlauch an der falschen Pflanze. Besonders heikel ist die Verwechslung mit der Herbstzeitlose, die jedes Jahr einige Todesopfer fordert.Hier nochmal in aller Deutlichkeit: Während Maiglöckchen recht ungefährlich sind, ist die Vergiftung mit Herbstzeitlose oft tödlich! Wir von Vivalranger.com möchten zumindest einen Teil der Verwechslungen verhindern und stellen euch...

Read more

Gemeiner Krummstab (Arisarum vulgare)

Gemeiner Krummstab (Arisarum vulgare)

Der Gemeine Krummstab ist eine im Mittelmeerraum und Nordafrika weit verbreitete sowie häufige Pflanze, die im unverarbeiteten Zustand jedoch giftig ist. Diese Araceae enthält ebenso wie alle Vertreter der Familie Oxalate und Raphiden. Ähnlich der Wasserlinse Lemna spec. fehlen ihr jedoch die ansonsten für Aronstabgewächse typischen Beigifte, die Aurum, Philodendron oder Anthurium so gefährlich machen. Vergleichbar mit den asiatisch-tropischen Colocasiae...

Read more

Das 10 Minuten Ei - wie lange muss Wasser kochen

Das 10 Minuten Ei - wie lange muss Wasser kochen

Kategorie: Voodo Der Mythos: Als die Wasserprobe im Jahr 2003 mit einer Winde auf das Forschungsschiff geborgen wurde, wusste die Besatzung noch nicht, welche Lebensform sie damit an Bord holte. Das unförmige Wesen, das später den technisch anmutenden Namen „Strain 121“ erhielt sollte die Welt verändern. Viele Mikroben sind seit der Entdeckung der ersten Bakterien und Keime erkannt und untersucht worden. Einige von...

Read more

Sauerklee (Oxalis spec.)

Sauerklee (Oxalis spec.)

Auch wenn der deutsche Name „Sauerklee“ darauf hinzuweisen scheint, sind die Oxalisarten in keiner Weise mit dem Klee verwandt. „Echter Klee“ gehört zu den Fabaceae (Schmetterlingsblütler), während die  Sauerkleegewächse einer eigenen Familie angehören: den Oxalidaceae.Die Namensgleichheit entstammt der Konvergenz der Pflanzen: Die Laubblätter sind drei- oder mehrteilig gefiedert, wobei die einzelnen Fiedern wie bei den Kleearten herzförmig oder umgekehrt eiförmig...

Read more

Achtung Explosiv! Die Hinkelsteingranate

Achtung Explosiv! Die Hinkelsteingranate

Kategorie: Fehlinterpretiert Der Mythos: „Der Feueropal steht für die explodierende, ungebremste und ungeordnete Energie eines Vulkanausbruches“ liest man auf einer Internetseite über die „Wirkung“ von Steinen. Steine - diese leblosen, mineralischen, zeitlosen und doch faszinierenden „Dinge“, die uns überall begegnen: ob in Form eines Glassteins auf dem echten Diamantring vom Straßenverkäufer, über die mit Steinen vermengten Asphaltbahnen ohne Tempolimit bis hin zu...

Read more

Wegerich – (Wund-)Verschlusssache!

Wegerich – (Wund-)Verschlusssache!

Kategorie: gefährliche Fehlinformationen Der Mythos: „Oma wusste immer genau bescheid.“Aus irgendwelchen Gründen war anscheinend die Weitergabe von Rezepten, Behandlungen, schlicht Informationen zu Zeiten der Großmütter irgendwie immer besser. Der Informationsgehalt immer korrekt und vollständig. Und von kalten Füßen holte man sich den Tod.Ungeachtet um welche Zeit es sich handelte, die Eltern der Eltern waren nicht nur besondere Respektspersonen, sondern immer auch Geheimnisträger...

Read more

Ringelblume, Acker- (Calendula arvensis)

Ringelblume, Acker- (Calendula arvensis)

Ringelblumen zählen schon lange Zeit zu den Heilpflanzen. Aus ihren Blüten werden Tees, Tinkturen und Salben erzeugt. Weniger bekannt ist, dass die Samen der in ihrem Verbreitungsgebiet in Massen auftretenden Pflanze hochwertige und nahrhafte Öle enthalten.In Mitteleuropa ist die Acker-Ringelblume (Calendula arvensis) sehr selten und sollte daher geschont werden. Die vor allem im mediterranen Raum wachsende Ringelbume ist eine kriechende Pflanze,...

Read more

Newsletter Winter 2013

Newsletter Winter 2013

Für den Vivalranger-Newsletter anmelden (ca. ein mal im Quartal) Liebe Survival- und Outdoorfreunde! Nun sind wieder ein paar Monate seit dem letzten Newsletter vergangen, wir denken aber, dass Sie lieber in »Maßen als in Massen« informiert werden möchten. Es ist mittlerweile frisch geworden, was aber die wenigsten von uns davon abhält, raus zu gehen um die kurze Pause zu genießen, die sich...

Read more

Bushcraft-Survival advanced (2 tägig)

Bushcraft-Survival advanced (2 tägig)

Im zweitägigen AdvancedBushcraft Camp in Deutschland (Bayern), werden komplexe und weiterführende Bushcrafttechniken vermitteln. Am Lagerfeuer lernt der Teilnehmer viele knifflige und anspruchsvolle Techniken, beispielsweise verschiedenen Feuerbohrtechniken, sichere Nahrungszubereitung, das Destillieren von Schmutz- bzw. Salzwasser, der Bau von Speerschleudern - bis hin zur Herstellung von Koch und Sammelgefäßen.Unser erfahrener Trainer Sepp Fischer zeigt und übt mit Ihnen diese archaischen wie wichtigenTechniken...

Read more
     
So 10-11.05.2014
Sa 24-25.05.2014 Sa 31.5.-1.06.2014 Sa 14.6.2014 Sa 21.6.2014
noch 1 Platz noch 2 Plätze noch 8 Plätze
neu! neu!  

Mädesüß (Filipendula spec.)


Mädesüßarten sind in der gesamten gemäßigten nördlichen Hemisphäre verbreitet. Die ausdauernde Staude wächst bevorzugt an Gewässerrändern, in feuchten Wiesen und an schattigen Waldrändern. Als Rosaceae lässt sich eine typische Einzelblüte mit meist 5 Kronblättern, die Zentral von etlichen Staubblättern und Stempeln besetzt sind. Die winzige Einzelblüte von wenigen Milimetern Durchmesser erinnert stark an die Infloreszens einer Kirsche. Mädesüßblüten verströmen einen schweren süßen Geruch, der an Honig erinnert.

 

Die besonderen Inhaltsstoffe des Mädesüß machen die Pflanze für uns außerordentlich interessant, wobei dadurch die Anwendung als Nahrungsmittel auch eingeschränkt wird. Neben einer Anzahl von ätherischen Ölen und anderen Sekundärstoffen ist in den Wurzeln, Blättern und Knospen eine große Menge von Salicylverbindungen eingelagert

 

Mädesüß

Filipendula spec.

Verbreitung:
Mädesüßarten sind in der gesamten gemäßigten nördlichen Hemisphäre verbreitet. Die ausdauernde Staude wächst bevorzugt an Gewässerrändern, in feuchten Wiesen und an schattigen Waldrändern. Dort wächst sie oft zusammen mit weiteren wasserliebenden Stauden wie Baldrian. Sie können aus der Entfernung durch ihren Durft und die mattgelben Blüten erkannt werden.

Essbarer Teil:
Mädesüß ist prinzipiell in großen Teilen essbar. Durch die störrischen Blätter und verholzten Stiele ist sie jedoch als Spinat eher ungeeignet. Die schwer duftenden Blüten können ausgekocht und verzehrt werden. Auch die jungen und energiereichen Triebe der Rhizome können zerstampft werden. Ihre besonderen Inhaltsstoffe lassen jedoch nur mäßige Mengen als Nahrung zu. (Siehe unten)

Beschreibung:
Besonders auffällig ist das Mädesüß durch seine besondere Blütenstände zu erkennen. Die fast schon Fuchsschwanzartigen Spirren von 15 bis 25 Zentimetern länge und einem Durchmesser von etwa 5 bis 10 Zentimetern lassen die Pflanze sich deutlich von der umgebenen Vegetation abheben. Als Rosaceae lässt sich eine typische Einzelblüte mit meist 5 Kronblättern, die Zentral von etlichen Staubblättern und Stempeln besetzt sind. Die winzige Einzelblüte von wenigen Milimetern Durchmesser erinnert stark an die Infloreszens einer Kirsche. Mädesüßblüten verströmen einen schweren süßen Geruch, der an Honig erinnert.

Der basale Stiel der Pflanze ist meist dunkelrot bis violett gefärbt und je nach Standort zwischen einem und zwei Metern lang. Diese reich verzweigte Sprossachse ist mit gefiederten Blättern besetzt, die eine besonderheit aufweisen: die endständigen unpaarigen Fiederblättchen erinnern an ein Ahornblatt. An der Spreite selbst und in der Blattachsel lassen sich eine Vielzahl von kleinen Nebenblättchen finden.

Die Wurzel ist tiefrot gefärbt und verströmt einen stechend chemischen Geruch, der stark an Mundwasser erinnert. Junge Wurzeltriebe sind weiß oder rosa.

Wert der Pflanze/ Inhaltsstoffe
Die besonderen Inhaltsstoffe des Mädesüß machen die Pflanze für uns außerordentlich interessant, wobei dadurch die Anwendung als Nahrungsmittel auch eingeschränkt wird. Neben einer Anzahl von ätherischen Ölen und anderen Sekundärstoffen ist in den Wurzeln, Blättern und Knospen eine große Menge von Salicylverbindungen eingelagert. So kann die Pflanze bei leichten Schmerzen wie Kopfschmerzen eine Hand voll Blütenknospen oder Wurzeln zerstampft werden und als Aspirinersatz eingesetzt werden.

Auch die Wurzeln sind für eine weitere "Waldläuferkrankheit" wirksam. Die weichen Bestandteile gekocht ergeben eine süßliche und nahrhafte Speise, die in größeren Mengen stark verstopfend wirken soll. So kann einerseits bei Verdauungsbeschwerden, die von ungewohnter Ernährung draußen herrührt behandelt werden, andererseits verbietet die Wirksamkeit, die Pflanze in großen Mengen als Lebensmittel zu verzehren.

Verwechslungsgefahren:

Absolute Laien können die Blüten gegebenenfalls mit Apiaceaen oder Valerianaceaen verwechseln. Ein kurzer Blick auf Blütenstand und Einzelblüte reicht jedoch aus, um Verwechslungen auszuschließen.

Unterstützen Sie unsere  kostenlose und werbefreie Seite mit dem Kauf eines Buches oder dem Besuch einer unserer Kurse.

Tierische Notnahrung: Überleben in d...

Johannes Vogel

EUR 14,95

Outdoor Survival mit dem Messer

Johannes Vogel

EUR 14,95

 Pflanzliche Notnahrung: Survivalwiss...

Johannes Vogel

Neuauflage EUR 19,95

Outdoor- und Survivalmedizin: Selbst...

Johannes Vogel

EUR 19,95