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Unterwegs mit Malcolm Douglas

Unterwegs mit Malcolm Douglas

Profil: Reisezeit: Sommer 2003 Ort: Westaustralien, Kimerleys, Outback Überleben im Busch, Leben mit Aborinigals Gruppenstärke: Solo Referenzprojekte: Trans Negev 2008, Walk'in the Sky (Salar de Uyuni 2012), Projekt TaSaB, Projekt Gibb-Rover-Road

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Die Präzedenz-Falle

Die Präzedenz-Falle

Kategorie: Abgeschrieben Der Mythos: Der junge Keiler war zu unerfahren. Von Weitem konnte er riechen, dass etwas nicht in Ornung war. In der unmittelbaren Umgebung der Dickung aus verzweigten Jungeichen konnte er den Geruch von menschlichem Schweiß, Metall, Kunsttoffleine und geschnittenem Holz wahrnehmen. Dennoch näherte er sich grunzend den einzelnen, am Boden ausgestreuten Maiskörnern bis zwischen zwei größere Stämme. Im selben Moment...

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Vivalranger.com Newsletter Sommer 2014

Vivalranger.com Newsletter Sommer 2014

Für den Vivalranger-Newsletter anmelden und eine Woche früher über neue Kurstermine informiert werden (ca. ein mal im Quartal) Liebe Survival- und Outdoorfreunde! Das erste Halbjahr ist nun vorbei und es ist Zeit die Neuigkeiten der letzten Monate Revue passieren zu lassen und manch Spannendes anzukündigen. Neue Kooperationen Wir freuen uns sehr, dass die Kooperation zwischen Vivalranger.com und Waldhandwerk.de sehr gut bei Ihnen angekommen...

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Essbare Pflanzen, Pflanzliche Notnahrung: Dirty Dozen - Kletten

Essbare Pflanzen, Pflanzliche Notnahrung: Dirty Dozen - Kletten

Sicher erkennen können Sie Kletten an den Korbblüten, deren Hüllblätter mit feinen und spitzen Haken besetzt sind. Sie umhüllen oft violette Zungenblüten und erinnern in ihrer Form an kleine Artischocken. Der meist reich verzweigte Stängel ist gefurcht und wachsig bereift. Außerdem sind alle Pflanzenteile meist stark filzig behaart. Das wechselständige Laub ist leicht herzförmig und bildet eine ausladende (teilweise über...

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Essbare Pflanzen, Pflanzliche Notnahrung: Dirty Dozen - Löwenzahn

Essbare Pflanzen, Pflanzliche Notnahrung: Dirty Dozen - Löwenzahn

Der Löwenzahn, oder das was man darunter versteht, besteht tatsächlich aus einer ganzen Reihe unterschiedlicher Pflanzen. Sicheres und gemeinsames Erkennungsmerkmal sind die weißen oder buttergelben bis orangenen, nur aus Röhrenblüten bestehenden Korbblüten. Die Blüte steht in der Regel mit einem hohlen Stängel einzeln aus der bodenständigen Blattrosette. Das Laub ist meist tief gezähnt (Taraxacum spec.) oder eiförmig, und nur leicht...

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Essbare Pflanzen, Pflanzliche Notnahrung: Dirty Dozen - Rohrkolben

Essbare Pflanzen, Pflanzliche Notnahrung: Dirty Dozen - Rohrkolben

Rohrkolben besitzen als typische einkeimblättrige Pflanze linealische Blätter mit parallelen Nerven. Jene sind am der Basis röhrenartig ineinander zusammengelegt. Aus dem Boden gezogene Blätter sind an jener Stelle stark schleimig benetzt. Die bis zu 1,5 Meter langen Blätter sind am oberen Ende meist zugespitzt und falten sich im oberen Drittel meist nach unten um. Am sichersten ist der Rohrkolben an...

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Essbare Pflanzen, Pflanzliche Notnahrung: Dirty Dozen - Schilfrohr

Essbare Pflanzen, Pflanzliche Notnahrung: Dirty Dozen - Schilfrohr

Schilf ist ein weltweit verbreitetes Süßgras, das hauptsächlich in großen Feldern an Gewässerrändern gefunden werden kann. Die aufrechten Stängel sind mit linealischen Blättern besetzt, wie Sie es auch von kleinen Gräsern kennen. Die Pflanze wird je nach Unterart bis 9 Meter hoch und einige Zentimeter im Durchmesser. Das Schilffeld überragen die rötlich bis grauen Blüten, die buschige Ährchen als Fuchsschwanz...

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Essbare Pflanzen, Pflanzliche Notnahrung: Dirty Dozen - Wegeriche

Essbare Pflanzen, Pflanzliche Notnahrung: Dirty Dozen - Wegeriche

Wegeriche sind deutlich an ihrer meist rund 25-30 Zentimeter großen Blattrosette zu erkennen. Die Blätter sind eiförmig oder linealisch. Eine Besonderheit dieser Pflanze ist, dass sie scheinbar parallele Blattnerven ausbildet, was bei Zweikeimblättrigen nur selten vorkommt. Typisch sind die hoch über die Rosette wachsenden, kolbenartigen Blütenköpfchen, an denen oft herausstehende Staubgefäße zu finden sind. Sie erkennen an den Wegerichen keine...

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Das Medic-Kit für Jagd und Tierbeobachtung

Das Medic-Kit für Jagd und Tierbeobachtung

Immer wenn ich mit der Waffe im Wald bin, habe ich mein medizinisches „Körper-Kit“ dabei (siehe auch Outdoor- und Survivalmedizin S. 18 ff.), also ein Verbandspäckchen, ein Tourniquet und eine Rettungsdecke. In abgelegenen Revieren und Waldgebieten gibt es viele Funklöcher und die Anfahrt für den Rettungsdienst ist nicht einfach. Deshalb ist rechtzeitige Hilfe bei Verletzungen nicht immer garantiert.

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Vivalranger.com Feldführer: #1 Bärlauch

Vivalranger.com Feldführer: #1 Bärlauch

Auch diesen Frühling vergreifen sich unzählige Menschen in Deutschland beim Sammeln von Bärlauch an der falschen Pflanze. Besonders heikel ist die Verwechslung mit der Herbstzeitlose, die jedes Jahr einige Todesopfer fordert.Hier nochmal in aller Deutlichkeit: Während Maiglöckchen recht ungefährlich sind, ist die Vergiftung mit Herbstzeitlose oft tödlich! Wir von Vivalranger.com möchten zumindest einen Teil der Verwechslungen verhindern und stellen euch...

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Sa 16.-17.8.2014 Sa 09.08.2014 So 10.08.2014   Sa 13.-14.09.2014 Sa 27.-28.09.2014
noch 7 Plätze frei ausgebucht noch 1 Platz   Neu Neu

Messer Teil III: Mögliche Sanktionen

Teil III: Mögliche Sanktionen

Zu I.1.: verbotene Messer:
Der Umgang mit derartigen Messern stellt eine Straftat dar, § 52 Abs. 3 Nr. 1 WaffG, ein solches Messer wird eingezogen, § 54 Abs. 1 WaffG.

Zu I.2.: Sonstige Messer, die als Waffe gelten:

Ist ein Messer als erlaubnisfreie Waffe einzustufen, so knüpfen sich an die oben nicht abschließend genannten Einschränkungen jeweils Buß- oder Strafgeldvorschriften. Wer ein solches Messer bei einer öffentlichen Veranstaltung führt, macht sich strafbar (§ 52 Abs. 3 Nr. 9 WaffG). Personen unter 18 können im Fall des Umgangs mit diesen Messern mit einem Bußgeld belangt werden (§ 53 Abs. 1 Nr. 1 WaffG). Bußgeldbewehrt ist auch die Überlassung von Waffen an Nichtberechtigte (§ 53 Abs. 1 Nr. 16 WaffG). Gleiches gilt, wenn jemand eine Waffe führt und keinen Personalausweis oder Pass dabei hat (§ 53 Abs. 1 Nr. 20 WaffG) oder die Waffe ohne berechtigtes Interesse führt (§ 53 Abs. 1 Nr 21a WaffG). In all diesen Fällen kann das Messer eingezogen werden (§ 54 Abs. 2 WaffG).

Zu I.3: Messer, die nicht als Waffe gelten, aber nicht bzw. nur im Ausnahmefall geführt werden dürfen:
Hier droht ein Bußgeld, wenn das Messer ohne berechtigtes Interesse geführt wird (§ 53 Abs. 1 Nr 21a WaffG); es kann eingezogen werden (§ 54 Abs. 2 WaffG).

Zu Nr. 4: Messer ohne Einschränkungen nach dem Waffengesetz:

Hier gibt es keinerlei waffenrechtliche Sanktionen zu befürchten. Auf die polizeirechtlichen Eingriffsbefugnisse habe ich bereits oben hingewiesen.

IV.: Worst Case Scenario: Verhalten im Ernstfall, Rechtsmittel etc.

1. Polizeiliche Kontrollen
Einige Ratschläge vorab: Wie überall im Survivalbereich gilt auch hier, dass man die Gefahr erst gar nicht entstehen lassen sollte. Wer also auf dem Weg zu seinem Hobby „Eichen-Batoning“ im Tarnanzug mit Rambomesser im Gürtel zu Fuß durch die Innenstadt stapft, darf sich nicht wundern, wenn er es nicht mehr bis zum nächsten Wald schafft, weil ihn die Polizei zu einem Gespräch bittet – und um sein Messer. Auch ist es ratsam, sich bei evtl. Kontrollen durch die Polizei höflich zu verhalten und ruhig zu bleiben. Dies sollte an und für sich im zwischenmenschlichen Umgang selbstverständlich sein. Wer aber sieht, wie sich z.B. Schaffner und „Politessen“ regelmäßig wegen Beträgen bis zur Untergrenze von 5 € regelmäßig beschimpfen, anbrüllen und beleidigen lassen müssen, wird verstehen, was ich meine. Auch sind die meisten Beamten nach meiner Erfahrung in der Regel aufgeschlossen, wenn man sachlich argumentiert und zeigt, dass man Kenntnisse der rechtlichen Hintergründe und einschlägigen Normen hat. Insbesondere bei einem möglichen Verstoß gegen § 42 a WaffG und der drohenden Einziehung des Messers kann man sich viel Ärger ersparen. Denn auch ein unrechtmäßig beschlagnahmtes oder gar eingezogenes Messer muss erst einmal zurück erlangt werden, das kann dauern. Wichtig zu wissen ist, dass die Polizei bei bloßen Ordnungswidrigkeiten nicht verpflichtet ist einzuschreiten (sog. Opportunitätsprinzip, § 47 Abs. 1 OWiG). Wenn sie es doch tut, kann der Beamte es auch bei einer mündlichen Verwarnung belassen (§ 56 Abs. 1 Satz 2 iVm § 57 Abs. 2 OWiG, ggf. auch bei einem Verwarnungsgeld von 5 bis 35 €).

Der dezente Hinweis darauf, verbunden mit dem Versprechen, künftig das Messer nur im erlaubten Umfang zu führen, kann hilfreich sein, denn auch den Beamten erspart es den Verwaltungsaufwand.

2. Beschlagnahme und Einziehung
Wird das Messer trotzdem beschlagnahmt, sollte man sich auf jeden Fall den Dienstausweis vorlegen lassen und die Daten notieren, damit man später einen Ansprechpartner hat. Zudem sollte man sich eine Bescheinigung über die Beschlagnahme des Gegenstands ausstellen lassen. Beides ist wichtig, denn gelegentlich handelt der Polizeivollzugsdienst hier etwas pragmatisch und das Messer ist einfach weg und man hört und sieht auch nichts mehr davon. In diesem Fall sollte man in erster Linie persönlich/ telefonisch/schriftlich oder über einen Anwalt auf die Herausgabe des Messers hinwirken, zumindest aber auf einen schriftlichen Bescheid, aus dem hervorgeht, auf welcher Rechtsgrundlage das Messer einbehalten wird und welches Rechtsmittel zur Verfügung steht.

3. Bußgeldbescheid und Rechtsmittel
Bekommt man einen Bußgeldbescheid, in dem auch die Einziehung des Messers ausgesprochen worden sein kann, kann man dagegen innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung schriftlich oder zur Niederschrift bei der Verwaltungsbehörde, die den Bußgeldbescheid erlassen hat, Einspruch einlegen (§ 67 Abs. 1 OWiG). Das Verfahren wird dann vor dem Amtsgericht fortgeführt. In der Regel sind die schriftlichen Belehrungen und Hinweise, die man in Zusammenhang mit dem Verfahren bekommt, aussagekräftig, so dass ich mir hier weitere Ausführungen sparen kann.

Die eigenen Auslagen (insbes. Anwaltskosten) werden erstattet, wenn man freigesprochen wird (§ 467 Abs. 1 ZPO). Bei einer Einstellung des Verfahrens trägt man diese in der Regel selber (§ 47 Abs. 2 OWiG iVm § 467 Abs. 4 StPO), bei einer Verurteilung kommen noch die Verfahrenskosten dazu (§ 465 Abs. 1 StPO). Dieses Risiko sollte man vorher abwägen. Es sei ergänzt, dass der Bußgeldrahmen im Vergleich zu normalen Ordnungswidrigkeiten (5 bis 1.000 €, § 17 Abs. 1 OWiG) auf bis zu 10.000 € deutlich erhöht ist (§ 53 Abs. 2 WaffG). Dennoch dürften sich die verhängten Bußgelder bei Messern eher am unteren Ende orientieren. Bei fahrlässigen Verstößen ist der Bußgeldrahmen zudem auf 5.000 €halbiert (§ 17 Abs. 2 OWiG).

4. Weiteres Rechtsmittel
Hat man auch vor dem Amtsrichter kein Glück, bleibt die Rechtsbeschwerde (§ 79 OWiG). Dieses Rechtsmittel auch nur annähernd zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Daher sei hier nur erwähnt, dass die Erfolgsaussichten außerordentlich gering sind. In vielen Fällen, in denen es um Messer geht, dürfte die Rechtsbeschwerde schon daran scheitern, dass der Wert des eingezogenen Messers zusammen mit dem Bußgeld 250 € nicht übersteigt (KG Berlin VRS 85, 125 zu § 79 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 u. 2 OWiG).

5. Anwalt oder nicht?
Wer Beschuldigter in einem Strafverfahren wird, sollte sich schnellstmöglich anwaltlichen Beistand suchen. Jeglicher weitere Rat meinerseits wäre verantwortungslos. Bei den Ordnungswidrigkeiten sieht es anders aus, hier steht meist deutlich weniger auf dem Spiel und die Rechts- und persönlichen Folgen sind überschaubarer. Dennoch kann auch hier je nach Höhe des Bußgelds oder des Werts des eingezogenen Messers die Mandatierung eines Anwalts sinnvoll sein. Es kann auch nicht schaden, zunächst bei der Rechtsschutzversicherung zu fragen, ob sie einspringt.

 

Bemerkung:

Die Themen sollen auf die Szene zugeschnitten sein. Angesichts der Vielzahl von Bundes- und Landesgesetzen, Verordnungen, Satzungen etc. möchte ich mich nicht der Illusion hingeben, sämtliche Facetten und Einzelfälle abdecken zu können. Wenn Sie wichtige Themen oder einzelne Aspekte vermissen oder Informationen über lokale Besonderheiten haben, schreiben sie mir bitte eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Auch andere Anregungen sind jederzeit willkommen. Sofern möglich und sinnvoll, werde ich Anfragen und Anregungen nachträglich berücksichtigen und in die Texte einpflegen. Haben Sie jedoch bitte Verständnis dafür, dass ich zwar bei der Erstellung der einzelnen Beiträge juristisch beraten bin, mir Rechtsberatung im Einzelfall aber nicht möglich ist. Ebenso wenig kann ich die Haftung für die hier dargestellten Informationen übernehmen. Die schönste juristische Abhandlung ist obsolet, wenn das letztlich zuständige Organ eine andere Rechtsauffassung vertritt.

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