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Das Medic-Kit für Jagd und Tierbeobachtung

Das Medic-Kit für Jagd und Tierbeobachtung

Immer wenn ich mit der Waffe im Wald bin, habe ich mein medizinisches „Körper-Kit“ dabei (siehe auch Outdoor- und Survivalmedizin S. 18 ff.), also ein Verbandspäckchen, ein Tourniquet und eine Rettungsdecke. In abgelegenen Revieren und Waldgebieten gibt es viele Funklöcher und die Anfahrt für den Rettungsdienst ist nicht einfach. Deshalb ist rechtzeitige Hilfe bei Verletzungen nicht immer garantiert.

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Vivalranger.com Feldführer: #1 Bärlauch

Vivalranger.com Feldführer: #1 Bärlauch

Auch diesen Frühling vergreifen sich unzählige Menschen in Deutschland beim Sammeln von Bärlauch an der falschen Pflanze. Besonders heikel ist die Verwechslung mit der Herbstzeitlose, die jedes Jahr einige Todesopfer fordert.Hier nochmal in aller Deutlichkeit: Während Maiglöckchen recht ungefährlich sind, ist die Vergiftung mit Herbstzeitlose oft tödlich! Wir von Vivalranger.com möchten zumindest einen Teil der Verwechslungen verhindern und stellen euch...

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Gemeiner Krummstab (Arisarum vulgare)

Gemeiner Krummstab (Arisarum vulgare)

Der Gemeine Krummstab ist eine im Mittelmeerraum und Nordafrika weit verbreitete sowie häufige Pflanze, die im unverarbeiteten Zustand jedoch giftig ist. Diese Araceae enthält ebenso wie alle Vertreter der Familie Oxalate und Raphiden. Ähnlich der Wasserlinse Lemna spec. fehlen ihr jedoch die ansonsten für Aronstabgewächse typischen Beigifte, die Aurum, Philodendron oder Anthurium so gefährlich machen. Vergleichbar mit den asiatisch-tropischen Colocasiae...

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Das 10 Minuten Ei - wie lange muss Wasser kochen

Das 10 Minuten Ei - wie lange muss Wasser kochen

Kategorie: Voodo Der Mythos: Als die Wasserprobe im Jahr 2003 mit einer Winde auf das Forschungsschiff geborgen wurde, wusste die Besatzung noch nicht, welche Lebensform sie damit an Bord holte. Das unförmige Wesen, das später den technisch anmutenden Namen „Strain 121“ erhielt sollte die Welt verändern. Viele Mikroben sind seit der Entdeckung der ersten Bakterien und Keime erkannt und untersucht worden. Einige von...

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Sauerklee (Oxalis spec.)

Sauerklee (Oxalis spec.)

Auch wenn der deutsche Name „Sauerklee“ darauf hinzuweisen scheint, sind die Oxalisarten in keiner Weise mit dem Klee verwandt. „Echter Klee“ gehört zu den Fabaceae (Schmetterlingsblütler), während die  Sauerkleegewächse einer eigenen Familie angehören: den Oxalidaceae.Die Namensgleichheit entstammt der Konvergenz der Pflanzen: Die Laubblätter sind drei- oder mehrteilig gefiedert, wobei die einzelnen Fiedern wie bei den Kleearten herzförmig oder umgekehrt eiförmig...

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Achtung Explosiv! Die Hinkelsteingranate

Achtung Explosiv! Die Hinkelsteingranate

Kategorie: Fehlinterpretiert Der Mythos: „Der Feueropal steht für die explodierende, ungebremste und ungeordnete Energie eines Vulkanausbruches“ liest man auf einer Internetseite über die „Wirkung“ von Steinen. Steine - diese leblosen, mineralischen, zeitlosen und doch faszinierenden „Dinge“, die uns überall begegnen: ob in Form eines Glassteins auf dem echten Diamantring vom Straßenverkäufer, über die mit Steinen vermengten Asphaltbahnen ohne Tempolimit bis hin zu...

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Wegerich – (Wund-)Verschlusssache!

Wegerich – (Wund-)Verschlusssache!

Kategorie: gefährliche Fehlinformationen Der Mythos: „Oma wusste immer genau bescheid.“Aus irgendwelchen Gründen war anscheinend die Weitergabe von Rezepten, Behandlungen, schlicht Informationen zu Zeiten der Großmütter irgendwie immer besser. Der Informationsgehalt immer korrekt und vollständig. Und von kalten Füßen holte man sich den Tod.Ungeachtet um welche Zeit es sich handelte, die Eltern der Eltern waren nicht nur besondere Respektspersonen, sondern immer auch Geheimnisträger...

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Ringelblume, Acker- (Calendula arvensis)

Ringelblume, Acker- (Calendula arvensis)

Ringelblumen zählen schon lange Zeit zu den Heilpflanzen. Aus ihren Blüten werden Tees, Tinkturen und Salben erzeugt. Weniger bekannt ist, dass die Samen der in ihrem Verbreitungsgebiet in Massen auftretenden Pflanze hochwertige und nahrhafte Öle enthalten.In Mitteleuropa ist die Acker-Ringelblume (Calendula arvensis) sehr selten und sollte daher geschont werden. Die vor allem im mediterranen Raum wachsende Ringelbume ist eine kriechende Pflanze,...

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Newsletter Winter 2013

Newsletter Winter 2013

Für den Vivalranger-Newsletter anmelden (ca. ein mal im Quartal) Liebe Survival- und Outdoorfreunde! Nun sind wieder ein paar Monate seit dem letzten Newsletter vergangen, wir denken aber, dass Sie lieber in »Maßen als in Massen« informiert werden möchten. Es ist mittlerweile frisch geworden, was aber die wenigsten von uns davon abhält, raus zu gehen um die kurze Pause zu genießen, die sich...

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Bushcraft-Survival advanced (2 tägig)

Bushcraft-Survival advanced (2 tägig)

Im zweitägigen AdvancedBushcraft Camp in Deutschland (Bayern), werden komplexe und weiterführende Bushcrafttechniken vermitteln. Am Lagerfeuer lernt der Teilnehmer viele knifflige und anspruchsvolle Techniken, beispielsweise verschiedenen Feuerbohrtechniken, sichere Nahrungszubereitung, das Destillieren von Schmutz- bzw. Salzwasser, der Bau von Speerschleudern - bis hin zur Herstellung von Koch und Sammelgefäßen.Unser erfahrener Trainer Sepp Fischer zeigt und übt mit Ihnen diese archaischen wie wichtigenTechniken...

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So 04.05.2014
Sa 26-27.04.2014 Sa 31.5.-1.06.2014 Sa 21.6.2014
noch 3 Plätze ausgebucht
neu!  neu!    

Messer Teil III: Mögliche Sanktionen

Teil III: Mögliche Sanktionen

Zu I.1.: verbotene Messer:
Der Umgang mit derartigen Messern stellt eine Straftat dar, § 52 Abs. 3 Nr. 1 WaffG, ein solches Messer wird eingezogen, § 54 Abs. 1 WaffG.

Zu I.2.: Sonstige Messer, die als Waffe gelten:

Ist ein Messer als erlaubnisfreie Waffe einzustufen, so knüpfen sich an die oben nicht abschließend genannten Einschränkungen jeweils Buß- oder Strafgeldvorschriften. Wer ein solches Messer bei einer öffentlichen Veranstaltung führt, macht sich strafbar (§ 52 Abs. 3 Nr. 9 WaffG). Personen unter 18 können im Fall des Umgangs mit diesen Messern mit einem Bußgeld belangt werden (§ 53 Abs. 1 Nr. 1 WaffG). Bußgeldbewehrt ist auch die Überlassung von Waffen an Nichtberechtigte (§ 53 Abs. 1 Nr. 16 WaffG). Gleiches gilt, wenn jemand eine Waffe führt und keinen Personalausweis oder Pass dabei hat (§ 53 Abs. 1 Nr. 20 WaffG) oder die Waffe ohne berechtigtes Interesse führt (§ 53 Abs. 1 Nr 21a WaffG). In all diesen Fällen kann das Messer eingezogen werden (§ 54 Abs. 2 WaffG).

Zu I.3: Messer, die nicht als Waffe gelten, aber nicht bzw. nur im Ausnahmefall geführt werden dürfen:
Hier droht ein Bußgeld, wenn das Messer ohne berechtigtes Interesse geführt wird (§ 53 Abs. 1 Nr 21a WaffG); es kann eingezogen werden (§ 54 Abs. 2 WaffG).

Zu Nr. 4: Messer ohne Einschränkungen nach dem Waffengesetz:

Hier gibt es keinerlei waffenrechtliche Sanktionen zu befürchten. Auf die polizeirechtlichen Eingriffsbefugnisse habe ich bereits oben hingewiesen.

IV.: Worst Case Scenario: Verhalten im Ernstfall, Rechtsmittel etc.

1. Polizeiliche Kontrollen
Einige Ratschläge vorab: Wie überall im Survivalbereich gilt auch hier, dass man die Gefahr erst gar nicht entstehen lassen sollte. Wer also auf dem Weg zu seinem Hobby „Eichen-Batoning“ im Tarnanzug mit Rambomesser im Gürtel zu Fuß durch die Innenstadt stapft, darf sich nicht wundern, wenn er es nicht mehr bis zum nächsten Wald schafft, weil ihn die Polizei zu einem Gespräch bittet – und um sein Messer. Auch ist es ratsam, sich bei evtl. Kontrollen durch die Polizei höflich zu verhalten und ruhig zu bleiben. Dies sollte an und für sich im zwischenmenschlichen Umgang selbstverständlich sein. Wer aber sieht, wie sich z.B. Schaffner und „Politessen“ regelmäßig wegen Beträgen bis zur Untergrenze von 5 € regelmäßig beschimpfen, anbrüllen und beleidigen lassen müssen, wird verstehen, was ich meine. Auch sind die meisten Beamten nach meiner Erfahrung in der Regel aufgeschlossen, wenn man sachlich argumentiert und zeigt, dass man Kenntnisse der rechtlichen Hintergründe und einschlägigen Normen hat. Insbesondere bei einem möglichen Verstoß gegen § 42 a WaffG und der drohenden Einziehung des Messers kann man sich viel Ärger ersparen. Denn auch ein unrechtmäßig beschlagnahmtes oder gar eingezogenes Messer muss erst einmal zurück erlangt werden, das kann dauern. Wichtig zu wissen ist, dass die Polizei bei bloßen Ordnungswidrigkeiten nicht verpflichtet ist einzuschreiten (sog. Opportunitätsprinzip, § 47 Abs. 1 OWiG). Wenn sie es doch tut, kann der Beamte es auch bei einer mündlichen Verwarnung belassen (§ 56 Abs. 1 Satz 2 iVm § 57 Abs. 2 OWiG, ggf. auch bei einem Verwarnungsgeld von 5 bis 35 €).

Der dezente Hinweis darauf, verbunden mit dem Versprechen, künftig das Messer nur im erlaubten Umfang zu führen, kann hilfreich sein, denn auch den Beamten erspart es den Verwaltungsaufwand.

2. Beschlagnahme und Einziehung
Wird das Messer trotzdem beschlagnahmt, sollte man sich auf jeden Fall den Dienstausweis vorlegen lassen und die Daten notieren, damit man später einen Ansprechpartner hat. Zudem sollte man sich eine Bescheinigung über die Beschlagnahme des Gegenstands ausstellen lassen. Beides ist wichtig, denn gelegentlich handelt der Polizeivollzugsdienst hier etwas pragmatisch und das Messer ist einfach weg und man hört und sieht auch nichts mehr davon. In diesem Fall sollte man in erster Linie persönlich/ telefonisch/schriftlich oder über einen Anwalt auf die Herausgabe des Messers hinwirken, zumindest aber auf einen schriftlichen Bescheid, aus dem hervorgeht, auf welcher Rechtsgrundlage das Messer einbehalten wird und welches Rechtsmittel zur Verfügung steht.

3. Bußgeldbescheid und Rechtsmittel
Bekommt man einen Bußgeldbescheid, in dem auch die Einziehung des Messers ausgesprochen worden sein kann, kann man dagegen innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung schriftlich oder zur Niederschrift bei der Verwaltungsbehörde, die den Bußgeldbescheid erlassen hat, Einspruch einlegen (§ 67 Abs. 1 OWiG). Das Verfahren wird dann vor dem Amtsgericht fortgeführt. In der Regel sind die schriftlichen Belehrungen und Hinweise, die man in Zusammenhang mit dem Verfahren bekommt, aussagekräftig, so dass ich mir hier weitere Ausführungen sparen kann.

Die eigenen Auslagen (insbes. Anwaltskosten) werden erstattet, wenn man freigesprochen wird (§ 467 Abs. 1 ZPO). Bei einer Einstellung des Verfahrens trägt man diese in der Regel selber (§ 47 Abs. 2 OWiG iVm § 467 Abs. 4 StPO), bei einer Verurteilung kommen noch die Verfahrenskosten dazu (§ 465 Abs. 1 StPO). Dieses Risiko sollte man vorher abwägen. Es sei ergänzt, dass der Bußgeldrahmen im Vergleich zu normalen Ordnungswidrigkeiten (5 bis 1.000 €, § 17 Abs. 1 OWiG) auf bis zu 10.000 € deutlich erhöht ist (§ 53 Abs. 2 WaffG). Dennoch dürften sich die verhängten Bußgelder bei Messern eher am unteren Ende orientieren. Bei fahrlässigen Verstößen ist der Bußgeldrahmen zudem auf 5.000 €halbiert (§ 17 Abs. 2 OWiG).

4. Weiteres Rechtsmittel
Hat man auch vor dem Amtsrichter kein Glück, bleibt die Rechtsbeschwerde (§ 79 OWiG). Dieses Rechtsmittel auch nur annähernd zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Daher sei hier nur erwähnt, dass die Erfolgsaussichten außerordentlich gering sind. In vielen Fällen, in denen es um Messer geht, dürfte die Rechtsbeschwerde schon daran scheitern, dass der Wert des eingezogenen Messers zusammen mit dem Bußgeld 250 € nicht übersteigt (KG Berlin VRS 85, 125 zu § 79 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 u. 2 OWiG).

5. Anwalt oder nicht?
Wer Beschuldigter in einem Strafverfahren wird, sollte sich schnellstmöglich anwaltlichen Beistand suchen. Jeglicher weitere Rat meinerseits wäre verantwortungslos. Bei den Ordnungswidrigkeiten sieht es anders aus, hier steht meist deutlich weniger auf dem Spiel und die Rechts- und persönlichen Folgen sind überschaubarer. Dennoch kann auch hier je nach Höhe des Bußgelds oder des Werts des eingezogenen Messers die Mandatierung eines Anwalts sinnvoll sein. Es kann auch nicht schaden, zunächst bei der Rechtsschutzversicherung zu fragen, ob sie einspringt.

 

Bemerkung:

Die Themen sollen auf die Szene zugeschnitten sein. Angesichts der Vielzahl von Bundes- und Landesgesetzen, Verordnungen, Satzungen etc. möchte ich mich nicht der Illusion hingeben, sämtliche Facetten und Einzelfälle abdecken zu können. Wenn Sie wichtige Themen oder einzelne Aspekte vermissen oder Informationen über lokale Besonderheiten haben, schreiben sie mir bitte eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Auch andere Anregungen sind jederzeit willkommen. Sofern möglich und sinnvoll, werde ich Anfragen und Anregungen nachträglich berücksichtigen und in die Texte einpflegen. Haben Sie jedoch bitte Verständnis dafür, dass ich zwar bei der Erstellung der einzelnen Beiträge juristisch beraten bin, mir Rechtsberatung im Einzelfall aber nicht möglich ist. Ebenso wenig kann ich die Haftung für die hier dargestellten Informationen übernehmen. Die schönste juristische Abhandlung ist obsolet, wenn das letztlich zuständige Organ eine andere Rechtsauffassung vertritt.

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