|
Teil 1: Verhandlungssache |
|
|
|
|
Eigentlich lasse ich mich schon lange nicht mehr verunsichern. Eigentlich. Ungewöhnliche Expeditionen und Projekte bringen neben den üblichen ungewöhnlichen Schwierigkeiten der Organisationen immer große eigene Unsicherheiten am Vorhaben mit sich. In unserem Falle bestand eine der Unsicherheiten in der Reaktion der ägyptischen Bevölkerung, besonders hier im Hinterland, 400 Kilometer entfernt von Kairo, mitten in der Libyschen Wüste.
|
|
weiter …
|
|
|
Teil 2: Die schwarze Hölle |
|
|
|
|
Wenn irgend ein Ort der Erde den Begriff Wüste verdient hätte, dann diese unwirkliche, endlose schwarze Todeszone.
Wir sind nun in der „as Sarah al Sauda“, der Schwarzen Wüste. Während wir vor unsere Sulkys gespannt Schritt für Schritt in den gnadenlosen Untergrund investieren, beben die Zweifel. Die letzten Tests in der Wüste haben nun eines gezeigt: Wir sind gut vorbereitet, wir fast perfekt ausgerüstet. Der Weg, den wir uns herausgesucht und über Wochen durch Satellitenkarten gesichert und immer wieder überprüft hatten lag vor uns. |
|
weiter …
|
|
|
Teil 2: Die Schwarze Hölle VideoLOG |
|
|
|
|
|
"Norbert, jetzt nicht bewegen".
Irgendwie war es doch abzusehen. "Niiicht beweeehhhhgeeeen". Irgend woher wusste ich doch, dass es so kommen musste. Es hätte genauso mich treffen können. Aber jetzt war ich kurze Zeit Zuschauer in diesem Daumenkino. Ja, Daumenkino ist der richtige Begriff. Wenn man ein Daumenkino schnell ablaufen lässt, dann bewegt sich alles schnell. Lässt man es Bild für Bild herunterfallen, gleicht es einer stolpernden Zeitlupe. "Niiicht Bewegen". Zeitraffer. |
|
weiter …
|
|
|
Teil 3: Die Kamelspinne VideoLOG |
|
|
|
|
|
Es war Morgen. Während uns während der letzten Tage die Sonne besonders Morgens und Mittags gegeißelt hatte, war der Himmel trüb. Als wir in der Frühe aufgestanden waren, konnten wir das erste mal nicht bei Sternen oder Mondlicht packen. In den ersten Nächten hatten wir den vollen Mond über uns stehen gehabt.
Pünktlich wie berechnet erschien er am Horizont und ließ mich die ersten Nächte kaum schlafen. Ich bin nicht „Mondfühlig“, sondern das Licht schien dermaßen grell durch das Moskitonetz, dass man Zeitung hätte lesen können. Jeden Abend war es etwas länger hell. Dafür verschob sich der Mondaufgang jeweils um eine Stunde. |
|
weiter …
|
|
|
Teil 4: Die Sandstürme VideoLOG |
|
|
|
|
Get the Flash Player to see this player.
|
|
|
Es ist eine Frage der Wahrnehmung. Nachdem wir mit den Vorbereitungstouren bei Bawiti nun insgesamt 8 Tage in von schwarzen Bergen eingeschlossenen Ebenen unterwegs waren, kam uns die neuerliche Wüstenänderung besonders polarisierend vor. Weitstreckenwanderer, die sich mit sehr großen Tagesetappen über Entfernungen von 30 Kilometern und mehr voran bewegen, können mit Sicherheit nachvollziehen, wie schnell sich die Vegetation, das Klima, die Geologie sich innerhalb von 10 Kilometern ändern kann. |
|
weiter …
|
|
|
Teil 5: Ankunft in Farafra VideoLOG |
|
|
|
|
Get the Flash Player to see this player.
|
|
|