Essbare Pflanzen, Pflanzliche Notnahrung: Dirty Dozen - Nachtkerzen

Viele Standorte sind für Pflanzen nicht ideal. An manchen Orten ist es zu warm oder zu kalt. Der Boden ist zu sauer, zu feucht oder trocken, zu nährstoffarm.
Teilweise wird auch der gesamte Boden auch regelmäßig auf einen Schlag zerstört oder abgetragen.
Dennoch gibt es Gewächse, die sich gerade dort ansiedeln. Die sogenannten Ruderalpflanzen - oft eingeschleppte Arten aus Steppen- oder Wüstenregionen - können sich auf Schutthalten, Brachgeländen oder Flussdämmen sehr gut vermehren.
Zu diesen Ruderalpflanzen (das ist kein Taxon, sondern vergleichbar mit der Gruppe der "Wasserpflanzen") gehören auch viele Gattungen der "Dirty Dozen".
Heute beschäftigen wir uns mit der Gattung der Nachtkerzen, einer Pflanzengruppe die ursprünglich in Nordamerika verbreitet war, mittlerweile jedoch auch der gesamten Welt sicher gefunden werden kann.
Nachtkerzen sind äußerst robust, bilden unzählige Samen und wachsen praktisch überall - ein idealer Vertreter, um (auch im Winter) große Mengen nahrhafter Pflanzenteile zu erreichen.