Verwendet man den schon eingedellten Dosenboden, bzw. ist die Fläche ausreichend halbrund eingedellt worden, wird der Grobschliff aufgezogen. Feiner Sand wird genommen um die meist klar lackierte Dosenoberfläche vom Metall zu schleifen. Am besten wird der Sand angefeuchtet und mit dem Daumen geschliffen.

Nach dem das blanke Blech vorliegt wird fein geschliffen. Hierzu kann feinster Flussschlamm aufgetragen werden. Außerdem ist es möglich die weiße Asche von Stroh und Gras, fein geriebene Holzkohle, oder die Stengel von Ackerschachtelhalm als Poliermittel zu nehmen (Zu Hause zum Ausprobieren tut es auch die Edelstahlpolitur aus der Küche, andere Schwören auf Schokoriegel).

Nach einigen Stunden der Arbeit ist die Oberfläche vollständig blank poliert. Nun sollte die blanke Fläche etwas gefettet werden. Die Fettschicht braucht nur dünn sein, das Metal sollnicht sofort oxidieren und matt werden. Hierzu kann etwas Fett der eigenen Haare oder Haut oder Unterhautfett von abgezogener Notnahrung genommen werden.

Zum Feuer machen muss nun noch die Sonne scheinen. Die Dose wird genau in die Richtung des Sonnenstandes gehalten werden. Am besten orientiert man sich am Schatten unter der Dose. Sie ist richtig ausgerichtet, wenn der Schatten scharf und kreisrund erscheint. Nun wird eine Zunderrolle, besser noch ein Zunderstückchen an einem dünnen Stöckchen in den Brennpunkt gehalten. Bei genügend Sonne, der richtigen Behandlung und der korrekten  Entfernung – sprich: Zunder im Brennpunkt, beginnt der Zunder zu glimmen.

Nach etwas Pusten wird der Zunder in ein Feuernest gegeben und durch gleichmäßiges Blasen zum entflammen gebracht.