Gewöhnlicher Feldsalat / Ackersalat / Rapunzel

Valerianella locusta

Verbreitung:
Der gemeine Feldsalat lässt sich in vielen Teilen der Erde sammeln. Bevorzugt sind jedoch gemäßigte klimatische Zonen. Zu finden ist er auf Wiesen, leichten Erhebungen und Hügeln, am Waldrand und an Ruderalstandorten.

Essbarer Teil:
Während von den herangezogenen Ackersalatarten nur die Blattrosetten vor der Blüte verspeißt werden, lässt sich der wilde Feldsalat erst in voller Blüte sicher erkennen. Hier sind alle Pflanzenteile essbar und sehr schmackhaft.

Beschreibung:
Der erfahrene Taxonom und Kräuterkundler erkennt schon aus dem lateinischen Namen der Pflanze, dass sie nahe mit dem Baldrian verwandt ist. Während nicht nur die leicht bläulichen Blüten, sondern auch der Duft stark an Baldrian erinnert, ist der Wuchs des wilden Ackersalates anders. Etwas gedrungen wächst er dem Boden entlang und bildet  eine leichte Bodendeckung. Die Blüten besitzen 5 zart bläuliche Blütenblätter und sind zu kleinen köpfchen angeordnet. Der Stängel ist glatt und vierkantig. Auf halber Höhe gabelt sich der Stängel gewöhnlicherweise auf. Ein wenig erinnert der Wuchs an die Vogelmiere, wobei es deutliche Unterschiede im Blütenstand gibt.

Die Blattrosette am Boden ist derjenige Teil, der gewöhnlicherweise im Garten geerntet wird. Diese erinnert an die Bodenrosette von Gänseblümchen. In der Mitte der Rosette entspringt ein Stiel, an dem die Blätter wächselständig angeordnet sind: also jeweils paarweise gegeneinander verdreht.

Wert der Pflanze/ Inhaltsstoffe
Die Blätter, Stängel und Blüten des wilden Ackersalates sind zu jeder Jahreszeit zart und schmecken hervorragend.

Verwechslungsgefahren:
Keine bekannt.