Hirtentäschelkraut /Taschenkraut


Capsella spec.

Verbreitung:
Das Hirtentäschelkraut ist  in der Landwirtschaft aufgrund seiner großen Widerstandsfähigkeit berüchtigt. Es wächst und wuchert in Wiesen, auf Feldern, Ruderalstellen, im Wald auf Lichtungen, an Flussufern und so weiter. Es kommt Europaweit vor.

Essbarer Teil:
Blüten, Blätter sowie die herzförmigen Schötchen mit den Samen. Im Frühjahr und in Wuchsbereichen lassen sich auch die Stängel verzehren. Der Geschmack erinnert an milden Kohl oder Raps.

Beschreibung:
Das Hirtentäschel, Hirtentäschelkraut, oder Taschenkraut ist eines jener Pflanzen, bei denen es auch für den Laien selten Probleme beim Erkennen gibt. Die Pflanze, die manchmal mehrstielig aus einer Rosette wächst, gehört zu den Brassicaceaen also Kreuzblütlern, weshalb es nicht verwundert, dass der Geschmack an den nahen Verwandten Kohl erinnert. Die als Unkraut bekannte Pflanze wächste sehr schnell und offensiv und kann sich so gegen Grundbewuchs durchsetzen. Sie lässt sich sehr schnell aus einiger Entfernung erkennen.

Während die Pflanze in allen warmen Monaten blüht und Samen produziert, sind die Stiele und Stengel besonders in den Wachstumsperioden im Frühjahr schmackhaft.

Als sicherstes Merkmal überhaupt gelten die deutlich herzförmigen Schötchen, die an kurzen Stielen am Stängel sitzen. Die Schätchen fächern nach außen; die grundständigen Schötchenstiele sind deutlich länger als die oberen.

Die Blüten sind kreuzförmig und klein und sind oft als Blütenstände im oberen Pflanzenbereich angesiedelt.

Wert der Pflanze/ Inhaltsstoffe
Wie alle Kreuzblüter enthält das Hirtentäschelkraut eine Vielfalt an scharfen und würzigen Ölen, weshalb es als pikanter Zusatz zu Speisen gemischt werden kann. Die Schötchen enthalten energiereiche Samen und lassen sich auch sammeln, trocknen und zu Suppen etc. einkochen.

Die gesamte Pflanze enthält einen hohen Anteil an Vitamin C.

Verwechslungsgefahren:
Aufgrund der eindeutigen Schoten- und Blütenform und des eindringlichen Geruchs bestehen kaum Verwechslungsgefahren.