Scharbockskraut
Ranunculus ficaria

Verbreitung:
Das Scharbockskraut ist in ganz Europa verbreitet. Besonders gut läss es sich inriesigen Teppichen in feuchten Auenwäldern und auf Wiesen im Frühjahr finden

Essbarer Teil:
Blätter, Blüten, besonders die Wurzelknöllchen

 

Beschreibung:
Als Ranunculaceae, also Hahnenfußgewächs (meist 8 gelb-glänzende "Blütenblätter"), ist das Scharbockskraut Vertreter einer durchgehend giftigen Familie. Die herzförmigen Blätter und der kriechende Wuchs lassen sich als sicheres Erkennungsmerkmal benutzen. Auch die kleinen weißen Knollen in den Blattachseln und an den Wurzeln sind eindeutig. Gesammelt werden können besonders die Knollen in großen Mengen durch das Aufscharren des Bodens unter den Pflanzen.

Wert der Pflanze/ Inhaltsstoffe
Das Scharbockskraut enthält große Mengen von Vitamin C, weshalb es früher gegen Skorbut eingenommen wurde, sowie Stärke in den Knollen. Der Pflanzensaft enthält in geringen Mengen die giftigen Protoanemonine, die typischerweise in Ranunculaceaen vorkommen. Besonders im Frühjahr ist das Scharbocksgraut eine sichere Quelle großer Mengen wertvoller Kohlehydrate. Die Knollen können geröstet werden, gegebenenfalls getrocknet und zu Mehl verarbeitet.

Verwechslungsgefahren:
Das Scharbockskraut hat eine große Ähnlichkeit mit fettig glänzenden Blüte der verschiedenen Hahnenfußarten. Besonders der kriechende Hahnenfuß sieht aufgrund des gedrungenen Wuchses ähnlich aus. Die Herzförmigen Blätter und die Wurzelknöllchen sind jedoch sicheres Erkennungsmerkmal.