Viele Neuentdecker der heimischen Wälder, aber auch der ein oder andere, der sich auf Individualreisen in abgelegene Regionen begibt, kennt diesen einen Schreckmoment – und zwar praktisch jederzeit und weltweit: Angriffe aus der Luft.

In unseren Breiten, vor allem in den Frühsommermonaten – ortsweise ganzjährig – gewöhnt man sich schnell an die kleinen STUKA-Plagegeister, die einem auf den Feldern, im Wald und auf der Flur begegnen: Auf Weiden und Wiesen gibt es an schwülen Tagen schmerzhaften Bisse der Bremsen. Bei unwetterschwangerer Luft beißen an jenen Orten Gnitzen bzw. Donnermückchen oder die in ihrer Wirkung sehr viel unangenehmeren Kriebelmücken.

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Bei Abstürzen, Auffahrunfällen oder nach einem unglücklichen Abrutschen beim Wandern kann zur Rettung eine improvisierte Halskrause notwendig sein, sofern kein Stiff-Neck verfügbar ist.

Wir bieten Ihnen als Reise- und Urlaubsservice die verbesserte Isomatten-Halswirbelsäulen-Immobilisationsstütze zum Download.
In gewünschter Größe (Erwachsene, kleine Erwachsene, Kinder) ausdrucken, ausschneiden, mit Permanent Marker auf Isomatte anzeichnen.
Im Notfall aus der Isomatte heraustrennen und mit Tape oder einem Gurt fixieren.
Pflicht zur schnellen Hilfe und Selbsthilfe für jeden Reisenden, der fernab der Zivilisation unterwegs ist.

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Immer wenn ich mit der Waffe im Wald bin, habe ich mein medizinisches „Körper-Kit“ dabei (siehe auch Outdoor- und Survivalmedizin S. 18 ff.), also ein Verbandspäckchen, ein Tourniquet und eine Rettungsdecke.

In abgelegenen Revieren und Waldgebieten gibt es viele Funklöcher und die Anfahrt für den Rettungsdienst ist nicht einfach. Deshalb ist rechtzeitige Hilfe bei Verletzungen nicht immer garantiert. Dabei ist die Gefahr von Verletzungen sehr hoch. Ob ein Metall- oder Steinsplitter durch einen Abpraller beim Fangschuss auf ein angefahrendes Reh am Straßenrand, Verletzungen durch wehrhaftes Wild bei der Nachsuche oder tiefe Schnitte durch herumliegendes Glas.

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Stellen Sie sich vor, Sie sind Hersteller für ein Produkt. Sagen wir, es ist ein Spülmittel. Es ist qualitativ hochwertig und verkauft sich gut. In Onlineshops wird es gut bewertet.

Es ist ein gängiges Produkt, das auch zum Autoputzen und Haarewaschen verwendet wird. Ein Anwender schreibt, dass er es zu Hause auf seine befallenen Rosen sprüht und er nun weniger Blattläuse hat. Tatsächlich sind in der Seife Stoffe, die dazu führen, dass Blattläuse sterben. Ein Institut für Pharmazie der Uni Leibzig untersucht darauf hin und tatsächlich: Blattläuse im Reagenzglas, die mit der Seife behandelt werden, sterben: die Blattläuse kleben zusammen und verenden.

Toll für Sie, Sie verkaufen nun ihr Spülmittel auch an Kleingärtner.

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Die neue Zeckensaison beginnt – Mittlerweile scheint die Gefahr von Borreliose gut bekannt zu sein, auch wenn es die ein oder anderen „Querschläger“ in der Behandlung der Krankheit gibt, lässt sie sich früh erkannt und korrekt behandelt, in den Griff bekommen. Doch wie sieht es mit FSME aus? Immer häufiger bekommt man zu hören: „Ich impfe nicht gegen Zecken: FSME ist völlig ungefährlich, die Wahrscheinlichkeit einer Infektion ist sehr gering, schwere Verläufe sind noch seltener.“ Dabei war die Anzahl der FSME Infektionen noch nie so hoch wie heute und jedes Jahr gibt es neue Hochrisikogebiete. Unsere Zecken sind durch die milden Winter auf dem Vormarsch.
Still und heimlich etabliert sich außerdem eine neue Gefahr, auf die die wenigsten Vorbereitet sind.
Ein Versuch die komplexen Vorgänge in unseren Wäldern verständlich aufzubereiten.

Der Artikel soll keine „Angst“ oder Panik verbreiten, sondern den Fokus auf bisher unbeachtete Gefahren lenken.

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 Die zivilisatorischen Fortschritte in Medizin und Krankheitsbehandlung haben mehrere vorteilhafte Effekte auf den modernen Menschen. Ja, auch eine Entfremdung von Natur und Umwelt zeigt Vorzüge im Anbetracht der modernen wissenschaftlichen Fortschritte und den daraus abgeleiteten Verbesserung für uns.

Das Wohnen in Häusern und Städten, in einer Zivilgesellschaft abgeschottet von den meisten natürlichen Gefahren hat gleichermaßen Vor- wie Nachteile, die von mündigen und aufgeklärten Menschen kaum verneint werden können, aber selten erörtert werden.

Eine besondere Aufgabe für uns, die wir versuchen zeitweise in den natürlichen - oder ursprünglicheren Umgebungen zu leben und  so temporär auf die zivilisatorischen Vorzüge verzichten, ist die rationale Abwägung von Risiken und Gefahren und das sinnvolle Vermeiden und Behandeln von Einflüssen, die uns belasten, seien sie natürlich oder menschgemacht.

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Entfernen

Es gibt viele „Hausmittelchen“ und Volksweisheiten, wie mit einem Zeckenbiss umzugehen sei. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass die meisten gefährliches Halbwissen darstellen.

Durchaus lässt sich durch das falsche Entfernen vielmehr ein deutlich höheres Risiko mit einer Krankheitinfiziert zu werden, deurlich erhöhen.

Besonders wichtig sind deshalb die korrekten Methoden, um eine festsitztende Zecke zu entfernen.

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Welche Gefahr bedeutet Zeckenbefall für uns?

Auf allen Kontinente hat sich eine große Gruppe von Lebewesen fast ausschließlich davon abhängig gemacht, sich von Blut der warmblütigen Säugetiere zu ernähren.

Während einige Insekten wie Stechmücken eine kurzzeitige, einmalige Blutmahlzeit zur Eiablage benötigen, neigen andere Tiere dazu sich dauerhaft am Wirt festzusetzen.

Eine wichtige Gruppe dieser Parasiten sind spinnenartige Milben wie es Zecken sind.

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 Jedes Lebewesen wird krank. Ob Mensch, Säugetier, Fisch, Insekt oder Bakterium. Hierbei ist es irrelevant, ob die erkrankten Lebewesen selbst Krankheitserreger sind. Eine Vielzahl von Krankheitserregern versucht schlicht einen geeigneten Lebensraum zum überleben und vermehren zu finden.

Die großen Biokomplexe der Körper bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Biotope, sei es die Blutbahn, Magen und Darm, Muskulatur oder Hirn. Abertausende Lebewesen versuchen diese für sie geeigneten Wohnräume zu erreichen.

Hierbei ist meist noch nicht einmal die Schädigung des Wirts das erklärte „Ziel“ der Lebewesen. Meist verursachen zum Beispiel unglückliche Zufälle Krankheiten, wie ein Lebewesen, das genau einen solchen Stoff als Abbauprodukt ausscheidet, der zum Erkranken oder Absterben des Wirts führt.

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Was bedeutet Impfen für uns?

Die Immunreaktion des Impfens ist grundsätzlich nichts anderes als den Körper mit einem Erreger zu konfrontieren, um ihn daran zu gewöhnen.

Dieses mächtige Werkzeug gegen Pandemien erzeugt aber Angst: Man bekommt eine Spritze mit irgend etwas und danach passiert – nichts.

Der Körper nimmt den Impfstoff an, reagiert darauf, meist ohne dass wir etwas merken.

Ähnlich wie der Umstand, dass man sich Abends häufig an unerfreuliches des Tages erinnert und nicht an das Positive, da das Negative mehr „Eindruck“ hinterlässt, wissen viele Nicht, was diese komplexe Reaktion des Impfvorgangs tatsächlich ausmacht.

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Welche Impfungen sind notwendig?

Für Menschen, die sich bewusst oder unbewusst einer stärkeren Exposition aussetzen, gilt eine erhöhte Aufmerksamkeit bezüglich impfbarer Krankheiten.

Besonders auf Reisen in Entwicklungsländer sollte man sich rechtzeitig mit den Risiken der lokalen Krankheiten auseinander setzen.

Oft übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die notwendigen Schutzimpfungen.

Aber auch in Europa gibt es einige Krankheiten, an sie man denken sollte.

 

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