Die neue Zeckensaison beginnt – Mittlerweile scheint die Gefahr von Borreliose gut bekannt zu sein, auch wenn es die ein oder anderen „Querschläger“ in der Behandlung der Krankheit gibt, lässt sie sich früh erkannt und korrekt behandelt, in den Griff bekommen. Doch wie sieht es mit FSME aus? Immer häufiger bekommt man zu hören: „Ich impfe nicht gegen Zecken: FSME ist völlig ungefährlich, die Wahrscheinlichkeit einer Infektion ist sehr gering, schwere Verläufe sind noch seltener.“ Dabei war die Anzahl der FSME Infektionen noch nie so hoch wie heute und jedes Jahr gibt es neue Hochrisikogebiete. Unsere Zecken sind durch die milden Winter auf dem Vormarsch.
Still und heimlich etabliert sich außerdem eine neue Gefahr, auf die die wenigsten Vorbereitet sind.
Ein Versuch die komplexen Vorgänge in unseren Wäldern verständlich aufzubereiten.

Der Artikel soll keine „Angst“ oder Panik verbreiten, sondern den Fokus auf bisher unbeachtete Gefahren lenken.

 

Invasion der Aliens

Kaum ein Faktor hat das Antlitz der Erde so sehr verändert wie die Wanderfreude der Lebewesen. Spannend wird die Besiedelung der mitten im Pazifik im November 2013 neu entstandenen Insel des Vulkans „Niijima“ zu beobachten sein. Das praktisch sterile, im Meer liegende Eiland wird schnell von angetriebenen Insekten, durch Stürme auf die See gewehte Fliegen, Falter und Spinnen besiedelt werden. Von den frühen Bewohnern wird die gesamte spätere Entwicklungsgeschichte des Lebens auf Niijima abhängig sein. Ein räuberischer Ameisenstamm wird vielleicht bis in einige tausend Jahre die Ansiedlung von kleinen Reptilien oder Spinnen verhindern – wählen Ameisen fressende Vögel die schwarze Landfläche als Nistplatz, sieht die Sache ganz anders aus.

Fakt ist jedoch, dass die Wanderung einzelner Lebewesen viel zur Lebensfähigkeit, zum Wachstum von Populationen oder gegenteilig zum Aussterben jeweils vieler anderer Spezies beiträgt. Besonders komplex ist der Einfluss des Wanderverhaltens von Lebewesen in dicht besiedelten Regionen der Erde.
Neu eingeschleppte Arten in Rhein oder Donau können ganze Ökosysteme verändern. Tatsächlich sind diese Neozooen aus entwicklungsbiologischger Sicht nicht „fremde“ Tiere, sondern vielmehr Lebewesen, die sich über Jahrtausende, teilweise über Jahrmillionen in entfernten Regionen der Welt entwickelt und spezialisiert haben.
Australische Zebrafinken sind direkte Verwandte der einheimischen Finken, beziehungsweise gemeinsame  Nachfahren eines Urahns.
Problematisch ist die Umsiedelung nicht zwangsläufig für die Neuankömmlinge, sondern vielmehr für die einheimische, über lange Zeit scheinbar tarierte Flora und Fauna (in Wirklichkeit sind auch stabile Ökosysteme ständig im Wandel).
Was bei eingeschleppten Krebsen, Vögeln und der giftigen Spinne im Bananenkarton noch denkbar plakativ ist, funktioniert auch im Kleinen. Parasiten, Bakterien und Viren haben sich auf ihre sehr spezielle Weise ebenso differenziert, wie die „Großfauna“.
Besonders gut zu erkennen ist das bei Pflanzenviren, die aus der „neuen Welt“ eingeschleppt wurden und hiesige Pflanzen stark schädigen können – oder in die andere Richtung die „Indiokiller“: oft einfache Schnupfenviren, die für isoliert lebende Ureinwohner tödlich sein können.

Durch die Reisefreude nicht nur von Menschen per Flugzeug und Auto, sondern auch von Tieren als Schwarzfahrer (in Australien „trampt“ die berüchtigte Aga-Kröte gerne), mitgebracht durch „adoptierte“ und ungeimpfte Straßenhunde aus dem Ausland und die ganz natürliche Wanderbewegung von Wildtieren als Wirte (Host) und  mit ihnen Überträger (Vektor), verbreiten sich viele Krankheiten in Regionen, in denen sie vorher nicht oder noch nicht bekannt gewesen sind.
Vor allem sogenannte Zoonosen, also Krankheiten, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden können, sind hier eine große Gefahr. Deren Ein- uns Ausreise wird bei Wildtieren nie, bei Haustieren nur unzureichend kontrolliert.
Vektoren, die in oder auf Wildtieren transportiert werden und sich dann von eigener Kraft weiterverbreiten sind besonders gefürchtet.
Bei Hundehaltern bekannt ist beispielsweise die Auwaldzecke, die aus Süd- und Osteuropa nach Deutschland gebracht worden ist. Seit den 1970ern gibt es etablierte und immer größer werdende Populationen in Deutschland.
Mit der Zecke kommen auch Krankheiten wie Barbesiose des Hundes (oft tödlich) sowie das auf den Menschen übertragbare Q-Fieber.
Neben Einzellern und Bakterien können jedoch auch Viren transportiert und weiterverbreitet werden. Obwohl Viren sehr viel kleiner sind, fliegen diese nicht einfach so durch die Luft, dafür sind sie meist zu empfindlich – sie müssen vielmehr in Zellen, also in Hosten oder Vektoren transportiert werden.
Gefährlich kann es werden wenn eine Krankheit durch einen Host eingeschleppt wird, die im neuen Verbereitungsraum von dort natürlich vorhandenen Vektoren verbreitet wird.
Diese Krankheiten sind praktisch vom einen zum anderen Tag da – und keiner hat sie erwartet.

Inzidenz und tatsächliches Lebensrisiko.

Jeder, der regelmäßig draußen unterwegs ist, hat sich schon mit der Gefahr von FSME auseinander gesetzt. Das zu den Flaviviren zählende Virus gehört zu den (im Vergleich zu anderen Gefahren wie Borreliose) selteneren Erkrankungen, die eine scheinbar sehr geringe Gefahr bedeuten, da Übertragung und vor allem schwerwiegende Krankheitsverläufe der FrühSommer-Meningo-Enzephalitis nur in seltenen Fällen vorkommen.
http://www.eurosurveillance.org/ViewArticle.aspx?ArticleId=20477
Wer jedoch in Risiko- bzw. Endemiegebieten lebt, und/oder sehr oft im Wald unterwegs ist, hat im Vergleich zur Gesamtbevölkerung natürlich ein viel höheres Erkrankungsrisiko als Stadtbewohner, die oft nur eine einzige Zecke in 10 Jahren beißt. Die Inzidenz wird dennoch in aller Regel auf die Gesamtbevölkerung des Verbreitungsraums oder Landes bezogen.
Das heißt: Wenn eine Krankheit wie Trichinellose in Deutschland sehr selten vorkommt, werden von den 85 Millionen Einwohnern nur ein winziger Bruchteil, sagen wir 10 Personen, krank.
Diese 10 Personen wären – angenommen – eine Teilmenge von rund 100 Personen, die rohes Fleisch von tod im Wald gefundenen Wildtieren verzehren (eine solche Sekte gibt es tatsächlich), ist das Verhältnis also nicht mehr 10:85 Mio, sondern 10:100 innerhalb der Risikogruppe. Gehört man zu dieser „Risikogruppe“, ist die Wahrscheinlichkeit also deutlich höher, also es die Inzidenz anzeigt.

Aus diesem Grund wird der Infektionsschutz bzw. die aktive Immunisierung (vulgo: Impfung) gegen selten auftretende Tollwut, FSME und dergleichen vor allem nur bei Menschen dieser Risikogruppe empfohlen.
Leider setzt sich im Gegenzug durch, dass häufig Impfungen nicht durchgeführt oder aufgefrischt werden, obwohl die Person zur entsprechenden Risikogruppe gehört. Deshalb ist bei einem Arztgespräch auch darauf zu achten, den regelmäßigen Kontakt mit entsprechenden Vektoren anzumerken.
Die Wahrscheinlichkeit eines Stadtmenschen mit einer Zecke je 10 Jahre innerhalb eines Jahres an FSME zu erkranken liegt im Vergleich zu einem „Bushcrafter“ oder Jäger mit 25 Zeckenbissen im Jahr im Verhältnis 1 zu 250 (!). In Deutschland werden jährlich etwa 500 FSME-Erkrankungen gemeldet, wobei die Dunkelziffer sehr hoch zu sein scheint.*
http://www.eurosurveillance.org/ViewArticle.aspx?ArticleId=18916

Tatsächlich kommt eine Studie von 2013 Amicizia et al. zu einer anderen Einschätzung, was die Gefährlichkeit betrifft:
„It is estimated that TBE is one of the most serious neurological diseases transmitted by tick bites in Central Europe, Eastern Europe and Russia, and that it has a significant impact on public health in these geographical regions.“
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3899155/

FSME oder TBEV?

Wir haben uns sehr an die scheinbar geringe Gefahr von FSME gewöhnt.

Die „Zeckenimpfung“ wird nur noch selten durchgeführt, viele Ärzte schätzen die Gefahr für gering ein und empfehlen die Impfung immer seltener.
Wir sind damit ein wenig wie die heimische Fauna, die sich an die äußeren Umstände gewöhnt hat – und umso verletzlicher gegen Neuankömmlinge (natürlich im ökologischen, nicht im soziologischen Sinn!) sind.
FSME, wie wir sie kennen ist nämlich nur eine und eine „schwache“ Form des TBEV („Tick-Bourne Encephalitis Virus“), von dem nur rund 1-2% der Infizierten sterben (wobei die Infektionswahrscheinlichkeit nach einem Biss außerdem sehr gering ist) und etwa 65%  der Infizierten vollständig genesen wobei dies auch Altersabhängig zu sein scheint.*

Es gibt jedoch drei unterschiedliche TBEV-Typen. Der Westeuropäische Typ („unsere FSME“: TBEV-Eu), der Sibirische Typ (TBEV-Sib) sowie der Fernöstliche Typ (TBEV-FE auch RSSEV, „Russian Summer Spring Encephalitis“). Gefährlichkeit in Richtung Osten steigend.
Der letzte, TBEV-FE, hat es wirklich in sich:
Nach 2-18 Tagen Inkubationszeit kommt es zu heftigen Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen und dergleichen – die Sterblichkeitsrate liegt nicht bei 1-2% sondern bei 20-30%!
TBEV-FE hat einen typischerweise einphasigen Verlauf (im Gegensatz zu TBEV-Eu, der zweiphasig ist), und vermehrt sich manchmal sehr langsam im Nervengewebe, sodass es auch nach Monaten oder Jahren zum Ausbruch kommen kann. Starke und irreversible Nervenschäden sind die Folge.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24349041

Im Verbreitungsraum der unterschiedlichen TBEV wird eine Häufigkeit von weit mehr der nachgewiesenen 10.000 bis 12.000 jährlichen Neuinfektionen angenommen. Hierunter ist FSME also eine Teilmenge.

Die drei TBEV-Typen sind wie in einem Band zwischen Spanien und Wladiwostok aufgespannt – mit fließenden und offenen Grenzen. TBEV-Eu, TBEV-Sib, TBEV-FE.

Das Problem: TBEV-FE, die bei weitem aggressivere Form der Viren ist schon in Europa angekommen – auch und vor allem in Regionen, die für „TBEV-Eu“ nicht als Risikogebiet gezählt haben.
 
Europaweit steigt (vermutet wird als Grund neben der Klimaveränderung geändertes Wanderverhalten von Wildtieren, sowie Reduktion bestimmter Zielhoste) die Anzahl von FSME-Fällen  an – schwerwiegende (und wirft man einen Blick auf die ursprüngliche Verbreitungsgegend von TBEV-FE) zahlreiche Erkrankungen durch TBEV-FE auch in Deutschland sind also eine Frage der Zeit.
In einigen baltischen Ländern gibt mittlerweile es stabile Endemiegebiete mit RSSE/TBEV-FE und auch in Deutschland sind vereinzelt Infektionen bekannt geworden. Überträger ist vor allem die Taiga-Zecke Ixodes persulcatus, die Verbreitung der Zecke dehnt sich dezeit bis Osteuropa aus, mit Tendenz durch schwarzen Haustierimport und natürliche Wildwanderung nach Westen. Die Übertragung von TBEV-Sib/FE scheinen durch einen Biss zuverlässiger, als die Übertragung von FSME durch unsere heimische Zecke I. ricinus.

Alle TBEV werden übrigens auch in die Eier der Zecken übertragen, sodass schon die Nymphen infektiös sein können.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3376769/,
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3899155/

Das Risiko durch unerkannte Infektion und RSSE schwerwiegende Nervenschäden auch nach Jahren zu entwickeln ist bei dieser Krankheit sehr hoch.

Das Robert Koch Institut meldet neben einer signifikant erhöhten Anzahl von FSME Infektionen der letzte Jahrzehnte (hier können auch bessere Diagnosemöglichkeiten und eine geänderte Falldefinition eine Rolle spielen) auch die steigende Gefahr von anderen Subtypen des Virus.

Die Kapitulation?

Was kann man ob der drohenden Gefahr überhaupt noch draußen machen? Ist die einzige Lösung, den Waldspaziergang, die Jagd und das Bärlauchsammeln aufzugeben?

Viel einfachher: Die klassische FSME-Impfung, die derzeit wie gesagt immer seltener durchgeführt und unzureichend häufig aufgefrischt wird (möglichst sollte man die Impfung alle 3 Jahre boostern), schützt auch vor dem TBEV-Sib/FE.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25483679#
Die Abwägung für oder wider die FSME-Impfung hat also zwei gute Argumente auf Seite der Impfungbefürwortung bekommen.
Lassen Sie sich nicht durch Impfgegner irre machen, die bei der Diskussion über die FSME-Impfung die seltenen Ausbrüche der Enzephalitis und angeblich schwere Nebenwirkungen (jedoch ohne valide Quellen) in den Raum werfen.

Fragen Sie Ihrem behandelnden Arzt bei der Abwägung, ob eine FSME-Impfung in Frage kommt, ob er auch RSSE bzw. die anderen TBEV-Typen „auf dem Schirm“ hat (mir war die Gefahr auch sogut wie unbekannt) und machen Sie ihn darauf aufmerksam, wenn Sie als Waldläufer, Jäger, Angler oder Kräutersammler zur Risikogruppe gehören – auch wenn Sie nicht in einem derzeit bekannten Endemiegebiet wohnen!
Es gibt nämlich regelmäßig Infektionen auch in „Nicht-FSME-Gebieten“ und die Verbreitung infizierter Zecken verschiedener Gattungen kann durch verschiedenste Tiere - auch Vögel - sehr schnell voranschreiten. Jeder Zeckenbiss ist in vielerlei Hinsicht problematisch!

Entgegen der Aussagen auf „Impfwarnerseiten“ sind ernsthafte Schäden durch die Impfung denkbar selten – es handelt sich bei dieser Impfung um einen Todimpfstoff, der gut verträglich ist:

„Bekannte Impfkomplikationen der in Deutschland zugelassenen FSME-Impfung:

- Innerhalb der ersten 1–4 Tage können häufig Allgemeinsymptome wie Temperaturerhöhung, Kopfschmerzen, Mattigkeit, Unwohlsein oder Magen-Darm-Beschwerden auftreten.

- Sehr selten (<1/10'000) werden Missempfindungen wie Taubheitsgefühl und Kribbeln beobachtet. - Häufig treten vorübergehende Arthralgien und Myalgien auf; bei Manifestation im Nackenbereich können sie mit meningitischen Zeichen verwechselt werden. Die Symptome werden vor allem nach der ersten Impfung beobachtet, nach weiteren Impfungen werden sie seltener. In der Regel sind diese genannten Lokal- und Allgemeinreaktionen vorübergehender Natur und klingen rasch und folgenlos wieder ab.
- Am häufigsten mit bis zu 45% traten in verschiedenen Studien Schmerzen und Rötung an der Einstichstelle auf. Fieber trat bei ca. 5-6% der Fälle auf; vor allem jedoch nach der 1. Teilimpfung.
Bei Kindern <3 Jahren ist das Risiko von Fieberreaktionen etwas höher (ca. 15%); daher empfiehlt die STIKO für diese zusammen mit den Eltern eine besonders sorgfältige Indikationsstellung.

- "Es wurden keine schwerwiegenden oder lebensbedrohlichen Nebenwirkungen in verschiedenen Zulassungsstudien oder in der post-marketing Surveillance beschrieben.“

Bei früheren Impfstoffen lag die Wahrscheinlichkeit von schweren neurologischen Schäden übrigens bei 1:10.000.000 Impfungen. Vergleicht man diese Wahrscheinlichkeit selbst mit derjenigen von TBEV-Eu, spricht bei Erwachsenen aus einer Risikogruppe kaum etwas gegen die Impfung.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3755374

Weitere Themen zu Zecken:

Zecken: Richtig entfernen

Zecken: eine Vorstellung


Weitere Quellen:
RKI-Themensammlung
http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/F/FSME/FSME_node.html


Tick-borne Encephalitis Vaccines.
Lehrer AT1, Holbrook MR.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3755374/


Immunogenicity against Far Eastern and Siberian subtypes of tick-borne encephalitis (TBE) virus elicited by the currently available vaccines based on the European subtype: systematic review and meta-analysis.
Domnich A1, Panatto D et al.
http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.4161/hv.29984?url_ver=Z39.88-2003&rfr_id=ori%3Arid%3Acrossref.org&rfr_dat=cr_pub%3Dpubmed&


The three subtypes of tick-borne encephalitis virus induce encephalitis in a natural host, the bank vole (Myodes glareolus).
Tonteri E1, Kipar A2, Voutilainen L3, Vene S4, Vaheri A5, Vapalahti O6, Lundkvist Å7.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24349041

FSME-Impfung/Nebenwirkungen
http://www.impfen-info.de/impfempfehlungen/fuer-erwachsene/fsme-fruehsommer-meningoenzephalitis/


Übersicht der Risikogebiete
http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2013/Ausgaben/18_13.pdf?__blob=publicationFile


EpBu: TBEV
http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/Steckbriefe/Steckbriefe_120606.pdf;jsessionid=7F8296C99438C5F92A229FD5E41D4677.2_cid298?__blob=publicationFile


Epidemiology of tick-borne encephalitis (TBE) in Europe and its prevention by available vaccines
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3899155/