Besonderheit

Angelleinen und glatte Schnüre mit Durch­messer zwischen 0,1 und 5 mm

Mit dem Hakenknoten lassen sich Angelha­ken mit einem Stahl­pllättchen am Ende des Schaftes (Schen­kel) sicher mit der An­gelschnur verbinden.

Neben dem Hakenk­noten für Plättchenha­ken gibt es auch spezi­elle Knoten für Haken mit Öse. Hierfür kön­nen Sie jedoch den Wirbelknoten verwen­den.


1. Auf die Oberseite des Schenkels des zwischen Daumen und Zeigefingers geklemmten Hakens wird eine Haarnadelschlaufe ge­legt, deren kurzes Ende mindestens 10 cm über den Schenkel überstehen muss. Hält man dieses Konstrukt vorsichtig, kann man mit dem kurzen Ende eine fes­te, erste Umrundung um das darunter liegende lan­ge Ende und den Schenkel ziehen.

2. Nach dieser ersten Schlinge wird das kurze Ende 7-10 Mal eng um die Haarnadelschlaufe und Schenkel geschlungen. Be­sonders wichtig ist bei die­sem Schritt, dass alle Um­rundungen direkt neben­einander liegen und nicht übereinander klemmen. Außerdem müssen Sie von der Plättchenrichtung zum Hakenbogen gezogen sein.

 

3. Nach der letzten Umrun­dung wird das verbliebene kurze Stück durch die nun immer kleiner gewordene Schlaufe ziehen. Auch hier müssen Sie unbedingt be­achten, dass Spannung auf den Umrundungen gehal­ten wird, da diese sonst noch vor dem Festziehen über das Plättchen fallen und den Knoten unbrauch­bar machen würden.


4. Nun wird die letzte Um­rundung vorsichtig stramm gezigen. Bei diesem Ar­beitsschritt verengen sich alle Umrundungen noch ein wenig. Überprüfen Sie, ob alle Wicklungen ohne Abstand ne­beneinander liegen. Befeuchten Sie nun den Knoten und ziehen langsam am langen Ende der Leine. Die Schlaufe zieht sich nun langsam zu und blockiert die Windungen. Nun ziehen Sie gleich­zeitig an kurzem und langem Ende und schieben den Knoten zum Plättchen auf den Schenkel.