Besonderheit

Seile und Taue mit ei­nem Durchmesser zwischen 0,5 und 4 cm.

Mit dem Wurfknoten konzentrieren Sie die Masse des Seiles am Ende des selben und erzeugen damit eine Schwungmasse, die zum Schleudern ver­wendet werden kann.

Der Wurfknoten eignet sich auch, um eine da­hinter geknüpfte Schlaufe (Palstek) zu schleudern und ist da­durch ein Improvisati­onsknoten für eine Rettungsleine (Stich­wort: Bootsrettung)



1. Das Ende des Seils wird großzügig zu einer Haarnadelschlaufe von gut einem halbem Meter Länge gelegt. Etwa auf 1/3 der Länge von dem Schlaufenende gemessen, wird mit dem Kurzen Ende eine Umrundung um den Doppelstrang gelegt. Diese muss besonders fest sein.

 

2. Nun wird die Leine in Richtung der Schlaufe fest um den Doppelstrang geschlungen. Ziehen Sie die Windungen immer wieder nach, da sonst die nötige Stabilität der Windungen nicht gewährleistet ist.

 

3. Durch die verbliebene Öse wird das kurze Ende geführt. Durch Zug am langen Ende wird der Knoten in sich selbst blockiert. Soll der Wurfknoten eine höhere Wurfmasse haben, wählen Sie in Schritt 1 einen mehrfach längeren Überstand und legen nach Beendigung des ersten Wurfknotens einen weiteren direkt auf dessen Oberfläche.