Bindemittel

Verwendungszweck

Besonderheit

Angelleinen, dünne Bindemittel wie Paket­leine oder Repschnur.

Der Netzknoten II fin­det seinen Einsatz im Knüpfen von Fisch-, Aufbewahrungs- und Kescher­netzen, die sich relativ variabel in 2 Dimensionen dehnen kön­nen.

Zum Knüpfen diesen Netzes wird eine End­losleine verwen­det, weshalb die Länge und Breite des gefertigten Netzes beliebig erwei­tert werden kön­nen.

 
1. Auf einen festen, glatten Gegenstand werden mit Mastwürfen gleichmäßig große Schlaufen aufgezo­gen. Die Größe der Maschen definiert sich aus der zwischen den Schlaufen gelegten Leinenlänge und dem Abstand der einzelnen Knoten auf dem Halte­gegenstand, der mit Hilfe von eingeschnitzten No­cken vorbestimmt werden kann.

2. Zur einfachen verarbeitung der Endlosleine kann sie auf ein kleines Schiffchen aufgezogen werden (ein dünnes Brett mit Nocken an den Stirnenden zum Aufnehmendes Garnes). In die in Schritt 1 Ge­fertigten Schlaufen wird eine weitere Reihe von Schlaufen aufgeknüpft. Hierzu wird der Kreuzkno­ten verwendet. Sie führen das Schiffchen von hinten durch eine Schlinge, umfahren diese und tauchen wieder in die selbe Schlinge zurück.

 
3. Wenn Sie die Maschen gleich lang geknotet ha­ben, entsteht sehr schnell ein gleichmäßiges Netz. Wollen Sie es zum Schluss zu einem Schlauch für eine Reuse vereinigen, legen Sie das Netz an den seitlichen Rändern zusammen und verfahren nun mit dem Schussfaden wie oben – mit dem kleinen Unterschied, dass Sie nun einen Kreuzknoten an beiden Enden des Netzes auf knüpfen und es so zu einem Endlosschlauch verbinden.