Bindemittel

Verwendungszweck

Besonderheit

Für Seile und Schnüre beliebigen Durchmes­sers. Die Länge sollte je nach Anschlagsort mindestens 9 mal Pfostendurch­messer länger bemessen sein.

Der Mastwurf eignet sich zum Sichern von Pfosten und Stämmen beispielsweise zum Floos- Strickleiter- und Brückenbau sowie zum Transport von glatten und langen Ge­genständen.

Der Mastwurf besteht aus zwei nebeneinan­der auf einen runden Gegenstand gebunde­nen Halbschlägen. Zum Erhöhen der Si­cherheit können belie­big viele Halbschläge nachgelegt werden.


1. Das Seil wird einmal vollständig um den runden Gegenstand geführt. Wich­tig ist bei diesem Schritt, dass das überstehende Sei­lende mindestens 9 mal Pfostendurchmesser lang ist.



2. Die Windung wird nun so umgelegt, dass sie sich selbst blockiert und sich nicht in einer Spirale um den Pfosten lockern kann. Die­ses Gebilde ist identisch mit einem einfachen Halbschag.



3. Das kürzere Ende des Seils wird nun ein weiteres mal um den Pfosten gelegt. Die schon vorhandene Kreu­zung sollte dabei mit der Hand gesichert werden, da­mit diese nicht um den Pfos­ten mit rutscht. Dadurch wird eine Schlaufe mit Zwi­schenraum zwischen Pfosten und Wicklung erzeugt, durch die das Ende nun ge­zogen wird.

 


4. Der Mastwurf wird fest gezogen, wodurch die ein­zelnen Windungen sich ge­genseitig fest klemmen. Mit dem Überstand wird ein dritter Halbschlag auf den Pfosten gelegt, der den Knoten nun vollends si­chert.