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Maikäfer
Ab Ende April kann man alle 4 bis 5 Jahre an Waldrändern ein beeindruckendes Schauspiel erleben. Millionen von geschlüpften Maikäfern schwärmen in der Abenddämmerung zu Mischlaubwäldern aus, um sich zu paaren und Eier abzulegen. Eine willkommene Abwechslung im Speiseplan machen Maikäfer am Spieß geröstet. Mit wenig Aufwand sind schnell eine Hand voll der leckeren Käfer gefangen.
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Sumpfkrebse
Sobald im Frühsommer die Glühwürmchen über die Wasserflächen stiller Tümpel und langsamer Flüsse fliegen, ist Sumpfkrebszeit! Die Population von eingeschleppten Sumpfkrebsen aus Amerika (Orconectesarten) vermehren sich in hiesigen Gewässern explosionsartig. Wer in lauen Sommernächten an Gewässer geht und in das Wasser leuchtet, wird eine große Menge von Tieren dieser Gruppe in die Dunkelheit des tiefen Wassers verschwinden sehen.
Diese Krebse sind eingeschleppt worden und unterscheiden sich durch ihre 3 deutlichen "Stachelleisten" über dem Auge deutlich von den einheimischen und sehr seltenen Astacusarten, die an dieser stelle "stumpfe" Leisten besitzen.
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Schaumzikaden - Larven Wer derzeit an Gewässern oder im Auenwald unterwegs ist, wird häufig erleben, dass er bei der Rast unter einem Baum tropfnass wird, obwohl es nicht regnet. Dieses Phänomen wird dirch ein Insekt verursacht, das sich an den frischen und zuckerhaltigen Pflanzensäften labt. Ähnlich wie Blattläuse stechen die Larven von Blut- oder Schaumzikaden in die Halme und Balttunterseiten und ernähren sich von dem dort vorliegenden Pflanzensaft. Ähnlich wie bei Parasiten des Menschen werden auch hier Krankheiten übertragen - Pflanzenkrankheiten.Sie sind quasi die Bettwanzen der Weiden.
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Jagd, Zubereitung und Besonderheiten dieser und weiterer Tiergruppen sind beschrieben in:
Tierische Notnahrung - Überleben in der Natur
Kurzbeschreibung
Das Überleben draußen hängt in Notsituationen auch davon ab, ob man sich verträgliche Nahrung beschaffen und diese zubereiten kann. Ob Insekten, Maden, Krebse, Ratten, Schnecken oder Schildkröten - so verschieden diese Tiere sind, haben sie doch gemeinsam, dass sie nahrhaft und leicht zu fangen sind. Fast alle Tiere sind essbar, einige sind sogar Delikatessen. Entscheidend ist die richtige Zubereitung. Dieser fundierte Ratgeber zeigt, wie man in Notsituationen draußen nicht verhungert.
Über den Autor
Johannes Vogel beschäftigte sich schon als Jugendlicher mit allen Fragen des Überlebens in freier Natur und verbrachte viel Zeit an Gewässern und in Wäldern. Er studiert Biologie an der Technischen Universität Karlsruhe. Sein Survivalwissen konnte er auf zahlreichen Expeditionen durch Mittel- und Südeuropa sowie Australien auf die Probe stellen. Seit Jahren veranstaltet er erfolgreich Survivalkurse in ganz Deutschland.
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