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Hopfen, wilder (Humulus lupulus)

Pflanzennahrung Entgegen aller Vermutung ist das Vorkommen von Hopfen nicht auf Zuchtflächen beschränkt. Vielmehr wuchert der wilde Hopfen in vielen feuchten Wäldern, Auen und sogar Hecken überal in Europa. Außerhalb Europas nehmen andere Hopfenarten die Stellung ein.
Der wilde Hopfen ist durch und durch eine besondere Pflanze. Alleine durch seine familiäre Zugehörigkeit und die ungewöhnliche Wuchsform lässt sich seine besondere Stellung erahnen. Hopfen gehört zu den Canabacaen, also zu den Hanfgewächsen, zu denen auch Nutz- oder Drogenhanf gehören.

 

Hopfen

Humulus lupulus

Verbreitung:
Entgegen aller Vermutung ist das Vorkommen von Hopfen nicht auf Zuchtflächen beschränkt. Vielmehr wuchert der wilde Hopfen in vielen feuchten Wäldern, Auen und sogar Hecken überal in Europa. Außerhalb Europas nehmen andere Hopfenarten die tellung ein.

Essbarer Teil:
Hopfen lässt sich nicht nur zum Biebrauen verwenden. Vielmehr kann er (aufgrund seiner Inhaltsstoffe in gemäßigter Menge) als Salat und Tee zubereitet werden. Gegessen werden junge Triebe und Blätter sowie die entschuppten Dolden. Im Winter werden die Wurzeln ausgegraben.

Beschreibung:
Der wilde Hopfen ist durch und durch eine besondere Pflanze. Alleine durch seine familiäre Zugehörigkeit und die ungewöhnliche Wuchsform lässt sich seine besondere Stellung erahnen. Hopfen gehört zu den Canabacaen, also zu den Hanfgewächsen, zu denen auch Nutz- oder Drogenhanf gehören. Obwohl vielerorts behauptet wird, in Europa gäbe es nur giftige Lianen (Waldrebe/Efeu, beide giftig), ist Hopfen eine waschechte, essbare und in vielerlei Hinsicht brauchbare Pflanze. Der Wilde Hopfen in im Habitus ähnlich wie die Waldrebe (Clematis vitalba). Er bildet im Frühjahr mehrere Meter lange Triebe aus, die im Gegensatz zur Waldrebe jedoch im Herbst nach der Blüte absterben. Der Stängel ist selten dicker als einnen halben Zentimeter. Die blätter sind beidseitig stark behaart. Die Form variiert auf der selben Pflanze in Formen zwischen "ahornartig gefingert" über Brennesselartig bis leicht "brombeerartig gelappt". Das sichere Erkennungsmerkmal sind die borsten auf der Blattfläche. Hopfen bildet im Herbst Blüten aus, die entweder Männlich oder weiblich sein können. Während die männlichen Blüten unscheinbar sind, erkennt man die weiblichen Zapfen sofort.

Wert der Pflanze/ Inhaltsstoffe
Hopfen enthält eine vielzahl positiv wirkender Stofe. Besonders anzumerken sind eine vielzahl von Bitterstoffen, die die weiblichen Dolden einlagern. Spät gepflückte Dolden schmecken unglaublich bitter. Ihr Wert liegt in einem aufgebrühten Tee, der Magenberuhigend wirkt. Die jungen Triebe und Blätter sind relativ frei von Inhaltsstoffen, weshalb sie als Salat genossen werden können. Der Wurzelstock und die Dolden hingegen enthalten neben den Bitterstoffen einen Stoff namens Lupulin, einem Stoff, der THC (dem berauschenden Inhaltsstoff von Hanf) ähnelt. Als Tee zubereitet oder (im Altertum auch geraucht) können aufgebrühte Dolden beruhigend und einschläfernd wirken. Die Wurzeln potenzieren diesen Effekt durch eine große Menge der Inhaltsstoffe, weshallb sie gekaut gegen Angst- und Schockzustände sowie Schlaflosigkeit wirken.

Zu große Mengen sollten nicht von den Lupulinreichen Abschnitten verzehrt werden, da diese neben dem berauschenden Effekt auch hormonartige Verbindungen enthalten, die Östrogenen ähneln sollen. Diese können den Hormonhaushalt in Ungleichgewicht bringen.

Verwechslungsgefahren:
Unerfahrene Sammler können Hopfen gegebenenfalls mit der Waldrebe verwechseln. Die Waldrebe besitzt jedoch "gefiederte Blätter", die nicht behaart sind. Außerdem lässt sich die Borke der Waldrebe leicht in brüchigen Streifen abziehen.

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