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Staffel 6

Outdoor-Survival Staffel 6 Folge 10: Herbsternte 2

In der letzten Folge haben Sie die Nussfrüchte der Buchengewächse kennen gelernt. Diese Pflanzen sind hauptsächlich auf der nördlichen Hemisphäre verbreitet. Zu ihnen gehören die Eichen, Buchen und Esskastanien. Besonders Eicheln waren in Notzeiten wichtige Nahrungsmittel, wenn etwa die Versorgung durch Krieg oder Missernten zusammenbrach. Heute lernen Sie, wie Eicheln zubereitet werden müssen, um sie in großen Mengen essbar zu machen.

Eicheln enthalten genauso wie Bucheckern Fagin, ein Giftstoff, der durch Rösten aus den Nussfrüchten entfernt werden kann. Neben diesem Stoff ist jedoch besonders in Eicheln eine große Menge von hitzestabilen, aber gut wasserlöslichen Gerbstoffen eingelagert. Möchte man größere Mengen Eicheln verzehren, etwa um sich Brotfladen zu backen, sollten sie vorher entgiftet werden.
Um dies zu bewerkstelligen, werden die Eicheln klein geschnitten und in kaltem Wasser über mehrere Stunden – am besten über Nacht – ausgelaugt.
Das Ergebnis lässt sich leicht zu einem Mus mahlen und in Fladen ausbacken: Eine energiereiche und leckere Mahlzeit auf Touren durch die bunten Herbstwälder des Nordens.



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Outdoor-Survival Staffel 6 Folge 9: Herbsternte 1

Eicheln, Bucheckern und Esskastanien - oft sieht man diese Buchengewächse in der Herbstzeit als Zierde. Was viele nicht wissen: Die Früchte dieser Pflanzen sichern seit Jahrtausenden das Überleben der Menschen in unseren Breiten. Johannes Vogel zeigt welche Buchengewächse man wie zubereiten muss und welche ungenießbar, oder sogar giftig sind.

Eicheln sind wegen des hohen Gerbstoffgehalts bitter und adstringierend. Da Gerbstoffe wasserlöslich sind, muss man die Eicheln nur lange genug wässern und das Wasser immer wieder wechseln, um eine hervorragende Grundlage für salzige Speisen (Brei, Gemüsepasteten) oder Süßspeisen (Cremes, Torten, Kuchen usw.) zu erhalten. Getrocknete und gemahlene Eicheln kann man ohne weitere Verarbeitung als Mehl verwenden. Man kann auch die ganzen Eicheln verarbeiten, sofern sie nicht zu bitter sind. Früher stellte man aus getrockneten Eicheln häufig Kaffee-Ersatz her.



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Outdoor Survival Staffel 6 Folge 8: Nahrhafte Pflanzen

Nachtkerze, Rohrkolben, Brennesselsamen, große Klette, geröstete Löwenzahnknollen. Allein in Mitteleuropa gibt es über 1500 essbare Wildpflanzen. Joe Vogel zeigt, welche das Überleben sichern.

Heute finden essbare Wildpflanzen nicht nur Verwendung in der Sterneküche, sondern sichern wie bereits Jahrtausende zuvor auch das Überleben der Menschen. Wildpflanzen sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Damit sind sie weit mehr als eine Notnahrung, denn sie sind gesundheitlich wertvoll und dem Kulturgemüse bisweilen weit überlegen. Löwenzahn ist zum Beispiel heilen, fördern und kräftigend für Ausschwemmung, steigert die Leistungsfähigkeit, regt den Stoffwechsel an. Neben den medizinischen Eigenschaften hat Löwenzahn aber auch deutliche kulinarische Vorzüge: die jungen Blätter sind die ideale Zutat für einen schmackhaften Salat, die jungen und noch geschlossenen Blätter sollen auch gebraten toll schmecken. Die Wurzelknolle wurde früher geröstet als Kaffeeersatz verwendet.



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Outdoor Survival Staffel 6 Folge 7: Krebsfang

Wenn es in den warmen Sommermonaten windstill ist, kann man an vielen Gewässern ein bizarres Schauspiel beobachten. Zu Tausenden sammeln sich Flusskrebse am Ufer. Ein idealer Zeitpunkt zum Krebsfang.

Wer mit einer kleinen Fackel und einem Krebskescher ausgerüstet nach Einbruch der Dunkelheit kleine Fischstückchen am Gewässer verteilt und wenige Minuten wartet, findet in der Regel einige Krebse in der direkten Umgebung des Köders. Mit einem Kienspan oder einer Birkenrindenfackel vorsichtig ausgeleuchtet, lässt sich der Fluchtweg der Krebse abschneiden und sie leicht einfangen. Joe Vogel zeigt Ihnen die Technik, mit der Sie die schmackhaften Flusskrebse fangen, töten und zubereiten können.

Bitte beachten Sie, dass der Krebsfang in Deutschland unter das Fischereirecht fällt und Sie hierzu gegebenenfalls eine Fischereierlaubnis benötigen.



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Outdoor Survival Staffel 6 Folge 6: Krebskescher

In vielen Gewässern lassen sich Fluss- oder Sumpfkrebse fangen. Auf Reisen oder Expeditionen kann man mit dieser Delikatesse den manchmal eintönigen Reiseproviant bereichern. Hierzu ist das Wissen über das Verhalten der Krebse und den Bau von Fanggeräten sehr hilfreich.

Flusswasserkrebse finden Sie in fast allen groflen Gewässern weltweit. Häufig handelt es sich in Deutschland um eingeschleppte Arten wie dem Amerikanischen Flusskrebs, der sich extrem vermehrt hat und in lauen Sommernächten zu Tausenden an die Gewässerufer zum Fressen kommt. Hier lassen sich Krebse mit Hilfe von Reusen oder Keschern fangen. Joe Vogel zeigt Ihnen in der ersten Folge über den Krebsfang, wie Sie sich mit Hilfe einfacher Materialien einen kleinen Krebskescher herstellen, mit dem Nachts auf Krabbenfang gegangen werden kann.

Bitte beachten Sie, dass der Krebsfang in Deutschland unter das Fischereirecht fällt und Sie hierzu gegebenenfalls eine Fischereierlaubnis benötigen.



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Outdoor-Survival Staffel 6 Folge 5: Notfall-Feuerzeuge

Feuer kann auf der Tour und im Notfall das Leben entscheidend vereinfachen. Deshalb gehört ein Notfallfeuerzeug in jedes Survival-Pack. Worauf bei der Verwendung zu achten ist, zeigt uns Joe Vogel.

Eine ganze Reihe unterschiedlicher technischer Hilfsmittel werden im Rucksack mitgenommen, um Feuer machen zu können, wenn es besonders wichtig ist. Wenn es jedoch stark regnet, oder nach dem Kentern im kalten Bach, versagen die meisten Feuerzeuge wie Gasfeuerzeuge oder Zündhölzer. Eine Alternative bieten dann Magnesiumblöcke und andere Zünder, deren Verwendung man jedoch vorher üben sollte. Survival-Experte Joe Vogel zeigt die gängigsten Notfallfeuerzeuge und natürliche Zundermittel, die schnell gesammelt werden können, und das Entzünden des Wärmefeuers deutlich vereinfachen.



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Outdoor-Survival Staffel 6 Folge 4: Insektenschutz

Sobald die Temperaturen im Frühjahr über 10 Grad steigen, erscheinen unbeliebte Plagegeister, die nur eines wollen: Blut saugen. In dieser Folge zeigt Joe Vogel, wie man sich vor Mücken schützen kann.

Weltweit übertragen blutsaugende Insekten mitunter lebensbedrohliche Krankheiten. Auch der Stich einer Stechmücke im heimischen Wald erzeugt juckende Pusteln, die sich entzünden können. Viele Pflanzen produzieren als Schutz vor Insekten Stoffe, die abschreckend oder giftig auf Fliegen, Mücken oder Käfer wirken. Um sich in stechmückenreichem Gebieten vor dem Stich zu schützen kann man mit ein wenig Vorwissen die richtigen Pflanzen als natürliches Insektenmittel verwenden. Außerdem gibt es eine Reihe verblüffend einfacher Techniken, die einem das Leben in Feuchtgebieten erträglich machen können.



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Outdoor Survival Staffel 6 Folge 3: Räuchern

Fisch lässt sich genauso wie Fleisch dauerhaft durch eine kombinierte Konservierungsmethode haltbar machen. Wenige Stunden im kalten Rauch und Trocknen an der Sonne genügen dafür.
Wer sich unterwegs auf einer Tour mit Fisch versorgen kann, hat die Möglichkeit den mitgeführten Reiseproviant zu bereichern. Nur konservierter Fisch hält ungekühlt mehrere Tage. Durch die richtige Vorbereitung und einen improvisierten Räucherofen kann Fisch oder Fleisch haltbar gemacht und fast beliebig lange gelagert werden. Während dem Trocknen wird dem Gewebe die restliche Feuchtigkeit entzogen, so dass sich keine Zersetzung durch Bakterien einstellen kann.
Luftig und trocken gelagert hält solcher geräucherter Dörrfisch über Monate. Damit ist der eiweißreiche Snack eine wertvolle Beilage der Mahlzeiten auf anstrengenden Touren.



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Outdoor-Survival 2: Werkstücke aus Holz

Das Schnitzen von kleinen Ausrüstungsgegenständen kann uns auf der Tour vergessene oder verlorene Ausrüstung ersetzen. Joe Vogel zeigt, wie Ösen, Haken und Höhlungen geschnitzt werden.

Ausrüstung schnitzen hat in der Wander- und Waldläuferszene schon lange Tradition. In Zeiten von Mehrstoffkochern, Lexansporks und Titanheringen gerät das Wissen darüber jedoch immer mehr in den Hintergrund. Buchstäblich alle Gegenstände des Outdooralltags können jedoch aus natürlichen Materialien gefertigt werden. Das ist besonders beim Verlust von Ausrüstung während einer mehrtägigen Trekkingtour hilfreich. Joe Vogel beschreibt, wie ein einfaches Kochgestell für den Wasserkessel gefertigt und Besteck, stabile Querverbindungen oder einfache Zeltnägel geschnitzt werden. Anwendung finden hierbei die in der vorherigen Folge erklärten Schnitt- und Schnitztechniken.



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Outdoor-Survival 1: Messertechnik

Mit der richtigen Schnitztechnik können stabile Hölzer zerkleinert und feine Strukturen ausgearbeitet werden. Joe Vogel zeigt die Grundlagen des sicheren Umgangs mit einer Klinge im Outdoor-Einsatz.

Ein Messer ist Draußen fast immer dabei und stellt ein universelles Werkzeug beim Arbeiten mit Holz dar. Mit der richtigen Schnitztechnik können nicht nur sehr feine Schnitte ausgeführt werden, sondern auch feste Äste zerkleinert und kleine Stämme gespalten werden, ohne die Klinge zu gefährden. Mit dem Powercut, Batoning und dem Präzisionsschnitt können aus groben Hölzern filigrane Gegenstände des Outdooralltags gefertigt werden. Der richtige und respektvolle Umgang mit einer Klinge sollte genauso zum Repertoire des Waldläufers gehören wie Feuer machen und der Bau einer Notunterkunft. Der Survivaltrainer Joe Vogel zeigt Ihnen in einem kurzen Abriss alles, was Sie darüber wissen sollten.



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