Fachartikel von Joe Vogel

20 Euro Notvorrat

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20 EURO Notvorrat für 4 Wochen

"Wer hamstert ist zu faul zum Plündern. (-unbekannt-)"

Die Bevorratung von Notfallverpflegung ist für mich vor allem auf Reisen in abgelegene Regionen wichtig, in denen es keine gute Infrastruktur gibt, ein Katastrophenschutz nicht existiert oder es schnell zu Krisen und damit zu Problemen in der Versorgung mit Nahrung und Wasser kommen kann.
Aus diesen Erfahrungen ist der 20 € Notvorrat entstanden, der auch daheim in Deutschland eingelagert werden kann, falls man in Überschwemmungsregionen oder schneereichen Gebieten etc. wohnt.


Der Homo urbanis liebt das Erneuern, weniger mag er das Erhalten. Jedes Jahr ein neues IPhone, alle drei Jahre wird der Leasingwagen gewechselt und kaputte Geräte werden ausgetauscht und nicht repariert.

Vielleicht ist es das Lego-Phänomen:
Wer etwas einreißt, hat die Möglichkeit es neu, größer, besser und toller (bigly & great again!) zu bekommen. Die Karten werden neu gemischt - und nicht der, der seine Jacht, ein Wirtschaftsvermögen oder Ländereien besitzt, wird dieses Mal den Trumpf haben, sondern diejenigen, die 400 Kilogramm gefriergetrocknete Rote Grütze im Keller bunkern.
Vielleicht ist das auch einer der Gründe, weshalb es bei manchen (nicht allen) Preppern eine leicht lakonische Haltung, teilweise eine überheblichkeit gibt und nicht zuletzt - der romantisch verklärte, oft sogar hoffende Blick auf den Gau, den auch viele verrostete Konserven in feuchten Kellern seit Tschernobyl teilen.
Gleichwie: Die geteilten Versorgungslisten entbehren dennoch oft jeder Vernunft.
Zusammengefasst:
„WTSHTF: gerne! Aber bitte ohne, dass ich meinen Lebensstandard reduzieren muss.“

Das ist eine grobe Fehleinschätzung. Krisenregionen auf der ganzen Erde zeigen: Wenn Flucht nicht möglich ist, wird es ein kalter, ein sehr kalter und langer Winter - für uns alle.

Katastrophen haben nichts, das sie für den Prepper oder Nichtprepper luxuriös machen könnten.
Selbst nicht die gebunkerten Toilettenpapierrollen und auch nicht das ranzige Trockenei.
Chaos, Zerstörung und Verderben ohne Aussicht auf Besserung sind unwahrscheinlich.
Sprechen wir also von den rational begründeten Empfehlungen und Einschätzungen.
Etwa von denjenigen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz. Denn hier finden sich sinnvollere Ansätze als so manche „Preppern-Empfehlung“.
Überschwemmungen, Erdrutsch etc. können tatsächlich die gewohnte Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser zeitweise einschränken.
Deshalb sollten einige Tage überstanden werden, bis THW und andere Behörden wieder die Grundversorgung herstellen können - und das werden sie auch, selbst wenn der ein oder andere in seinen dystopischen Gedanken eher den Zusammenbruch von Ordnung und Zivilisation erwartet.

 

Tags: Botanik, Bushcraft, Survival


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